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Leistungsstarke Auszubildende fördern – Unterforderung verhindern

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Überforderte Auszubildende sind immer ein Problem, schließlich fehlen ihnen die Erfolgserlebnisse. Allerdings können die Probleme mit unterforderten Azubis ebenso groß sein. Daher sollten Sie besonders leistungsstarke Azubis ganz genau in Augenschein nehmen.

 

Bei solchen Auszubildenden droht nämlich irgendwann eine Unterforderung, die zur Frustration führen kann. Und die wiederum kann fatale Folgen haben:

  1. Der Azubi hat nicht nur Langeweile – er lässt das auch alle wissen und spüren. Er läuft mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck herum, stachelt seine Kollegen auf, es ebenso zu tun und verliert kein gutes Wort über die Ausbildung. Klar – ein solcher Auszubildender wird zur Last. Leistung ist nicht alles.
  2. Oder aber er ist frustriert, bleibt aber jederzeit freundlich und leistungsbereit. Zumindest, solange er bei Ihnen „arbeitet“. Kommt ein besseres Angebot, dann ist er aus nachvollziehbaren Gründen verschwunden – wenn nicht während der Ausbildung, dann aber mit Sicherheit direkt danach. Angebote sind genug da – der Fachkräftemangel macht's möglich.

Förderung Ihrer „Azubi-Elite“
Verhindern Sie, dass sich ein solcher Frust aufstauen kann. Ermitteln Sie die Auszubildenden, bei denen ein Unterforderungsfrust droht und nutzen Sie dafür die Checkliste unten. Sorgen Sie dafür, dass Ihre leistungsstärksten Azubis entsprechend ihrer Begabungen gefördert werden. Ergreifen Sie konkret folgende Maßnahmen:
Binden Sie den Azubi in Sonderprojekte mit ein

Übertragen Sie dem Azubi für eine begrenzte Zeit mehr Verantwortung. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Auszubildenden Projekte an, in denen sie selbstverantwortlich handeln können (Führung einer Filiale, Erstellung einer Website, Akquise von Bewerbern in der Schule). Im Rahmen solcher Projekte übertragen Sie Ihren Leistungsstärksten die meiste Verantwortung. Und kommunizieren Sie offen, was den Ausschlag für Ihre Wahl gegeben hat.

 

Laden Sie Ihre besten Azubis zu wichtigen Besprechungen ein

Ihr Azubi hat besonders gute Ideen in Ihrer Abteilung entwickelt? Und genau zu diesem Thema steht eine wichtige Besprechung an? Fragen Sie bei den Organisatoren und beim Azubi an, ob er daran teilnehmen möchte und darf. Sicher könnten auch Aspekte dagegen sprechen – beispielsweise wenn das Meeting als kritisch gilt. Dennoch und wann immer es möglich ist: Auf diese Extra-Motivation sollten Sie nicht verzichten.

Lassen Sie den Ausbildungsplan „frisieren“

Es gibt in nahezu jedem Betrieb die Möglichkeit, mehr oder weniger anspruchsvolle Ausbildungsstationen zu durchlaufen. Machen Sie Ihren Einfluss geltend und lassen Sie den Aufenthalt in Abteilungen, die für eher stupide Azubi-Arbeiten bekannt sind, verkürzen oder streichen. Sonst verschenkt Ihr Ausbildungsbetrieb Potenzial und sorgt zudem für Azubi-Frust.
Sorgen Sie für eine Verkürzung der Ausbildung

Kristallisiert sich heraus, dass ein Azubi besonders leistungsstark ist und die Ausbildungsziele eher als andere erreichen kann, dann steht natürlich auch die Möglichkeit einer Verkürzung der Lehre zur Wahl. Sprechen Sie darüber mit den Verantwortlichen und mit Ihrem Azubi selbst. Selbstverständlich nicht ohne zu erwähnen, was es ihm bringen könnte. Er kommt – Übernahme vorausgesetzt – schneller zu einem „normalen“ Gehalt. Möglicherweise wird auch gerade in Ihrer Abteilung zu diesem Zeitpunkt ein Arbeitsplatz frei.

Checkliste: So erkennen Sie Unterforderung und damit verborgenes Potenzial

Ihr Auszubildender äußert, dass ihm die Arbeit nicht schnell genug geht.

Es sind starke Leistungsschwankungen in den verschiedenen Ausbildungsabschnitten zu erkennen.

In der Berufsschule ergibt sich ein anderes Leistungsbild als im Betrieb.

Beim Azubi war anfangs viel, zuletzt aber gar keine Eigeninitiative erkennbar und er handelt nach der Devise: Dienst nach Vorschrift.

Der Azubi fragt nie nach seiner Perspektive im Ausbildungsbetrieb, obwohl bei ihm eine Übernahme aus Sicht des Unternehmens selbstverständlich wäre.

Sie hören „hinten herum“, dass der Auszubildende von der Ausbildung in „diesem“ Unternehmen nichts hält. Seine Noten und Beurteilungen lassen eine solche Stellungnahme allerdings nicht vermuten.

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