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So überzeugen Sie Ihre Kollegen von einer Ausbilder-Tätigkeit

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Es ist keineswegs selbstverständlich, dass genügend Ausbilder im Unternehmen zur Verfügung stehen, um die Ausbildung des Nachwuchses in allen Abteilungen sicherzustellen. Gerade dann, wenn 2013 möglicherweise eine Verrentungs-Welle ansteht, sollten Sie als Ausbildungsverantwortlicher frühzeitig den Ausbildernachwuchs sichern.

 

Wenn Ausbilder in Ruhestand gehen, entsteht natürlich eine Lücke. Zudem gibt es auch Kollegen, die erkannt haben, dass die Ausbildungsarbeit möglicherweise doch nichts für sie ist. Andere wiederum fühlen sich überlastet, weil sie ihre Tätigkeit insgesamt zu sehr ausfüllt. Und letztendlich gibt es auch solche, bei denen die Ausbildung einfach nicht rund läuft und immer wieder Probleme zu Tage treten. Damit einher gehen oftmals Beschwerden über die jungen Menschen, die angeblich immer schwieriger werden. Auch solche Kollegen werden nicht lange Freude an ihrer Ausbildertätigkeit haben.
Das alles führt dazu, dass in vielen Unternehmen der Ausbildernachwuchs keineswegs gesichert ist. Zu wenige lassen sich so einfach überzeugen, dass sie künftig auch den Nachwuchs betreuen und Kenntnisse vermitteln sollen. Wenn Ihnen möglicherweise ein Ausbildermangel bevorsteht oder Sie diesen bereits verspüren, dann brauchen Sie dringend Argumente, wie Sie als Ausbildungsverantwortlicher geeignete Kollegen von einer Ausbildertätigkeit überzeugen. Diese Argumente liefern wir Ihnen.

„Was habe ich eigentlich davon?"

Es ist vollkommen legitim, dass ein Kollege zunächst einmal nach seinem Nutzen fragt, wenn er eine zusätzliche Aufgabe übernehmen soll. Schließlich hat er noch anderes zu tun und zuhause warten private Verpflichtungen und Freizeit. Ohne zusätzlichen Anreiz und aus reiner Gefälligkeit werden nur die wenigsten Kollegen eine Anfrage Ihrerseits bejahen. Für Sie bedeutet das: Machen Sie sich Gedanken darüber, welchen Nutzen der potenzielle Ausbilder tatsächlich von einer Zusatzaufgabe in Ihrem Unternehmen haben könnte. Hier einige Beispiele:

  1. Die mit der Ausbildertätigkeit verbundene Zusatzqualifikation (Ausbildereignungsprüfung) ist ein hervorragendes Argument für eine Gehaltssteigerung. Auch die Tätigkeit selbst ist hierfür möglicherweise ein Argument. Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie in Ihrem Unternehmen möglicherweise pauschal oder individuell anbieten können. Denkbar ist eine Steigerung des Einkommens um 100 oder 200 € im Monat.
  2. Ausbilder erfahren auch eine Aufwertung ihrer Person insgesamt und das nicht nur im Unternehmen. Sie erwerben eine zusätzliche Qualifikation und gleichzeitig Berufserfahrung als Ausbilder. Das macht sie auf dem Arbeitsmarkt interessant. Natürlich sind Sie mit diesem Argument vorsichtig, da Sie selbstverständlich nicht für eine Abwanderung werben sollten. Insofern bietet sich der Hinweis an, dass sich auch bei internen Stellenausschreibungen die Chancen erhöhen.
  3. Die Ausbildertätigkeit bringt Abwechslung und Herausforderung zugleich. Nicht jeder Kollege hat aus seiner Sicht einen sehr interessanten Arbeitsplatz. Manch einer leidet unter Monotonie und Unterforderung. Mit einer Zusatztätigkeit als Ausbilder kommt Abwechslung in das Berufsleben und die Ansprüche steigen.
  4. Möglicherweise besteht eine Chance, hauptamtlicher Ausbilder zu werden. Wer Ausbildungstätigkeit übernimmt, daran Spaß hat und überzeugt, der wird – falls das die betriebliche Situation hergibt – auch darüber nachdenken, ausschließlich als Ausbilder tätig zu sein. Darauf können Sie aktiv hinweisen. Es wird Ihnen sicherlich nicht schwer fallen, die Vorzüge der hauptamtlichen Ausbildertätigkeit darzulegen.

 

 

Auf kritische Rückfragen vorbereitet sein

Mit den oben genannten Argumenten werden Sie das Interesse von Kollegen möglicherweise wecken. Machen sich diese erst einmal konkrete Gedanken, dann werden kritische Fragen ins Spiel kommen. Auch auf die sollten Sie vorbereitet sein:
Kritische Frage 1: Wer übernimmt die Kosten für den Erwerb der Ausbildereignungsprüfung?
Selbstverständlich sollte der Betrieb die Kosten übernehmen, wenn er zusätzliche Ausbilder akquirieren will. Klären Sie das vorher ab und machen Sie entsprechende Zusagen. Der Kollege, der von Ihnen angefragt worden ist, sollte finanziell weder durch Lehrgangskosten noch durch Prüfungsgebühren belastet werden.
Kritische Frage 2: Ist es ein großer Aufwand, sich die hierfür erforderlichen theoretischen Kenntnisse anzueignen?
Bieten Sie an, den potenziellen Ausbilder auf dem Weg zu einer erfolgreichen Ausbildereignungsprüfung zu begleiten und fachlich zu unterstützen. Geben Sie ihm auch Sicherheit dadurch, dass Sie ihm Einblick in vergangene Prüfungsfragen gewähren. Der Kollege wird so möglicherweise erkennen, dass die Prüfung für ihn machbar ist.
Kritische Frage 3: Wie schaffe ich es zeitlich, neben meinen zahlreichen anderen Tätigkeiten auch noch als Ausbilder tätig zu sein?
Diese Frage ist natürlich völlig gerechtfertigt und macht deutlich, dass der Kollege Ihre Unterstützung braucht. Besteht ein konkretes Interesse an einer Ausbildertätigkeit, dann muss gegebenenfalls nach Absprache mit der Personalabteilung bzw. der Abteilungsleitung eine Aufgabenumverteilung stattfinden. Letztendlich geht es hier um eine Freistellung von gewissen Aufgaben, damit sich der Beschäftigte um seinen Azubi kümmern kann. Unterstützen Sie hier vor allem die Kollegen, die ohnehin an der Leistungsgrenze und überdurchschnittlich stark engagiert arbeiten.

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