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So verhindern Sie, dass der Azubi in den ersten Monaten kündigt

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Etwa 20 % aller Ausbildungsverhältnisse werden vorzeitig gelöst. Mehr als die Hälfte aller Kündigungen gehen dabei vom Azubi aus. Ganz besonders in den ersten Ausbildungsmonaten besteht die Gefahr, dass ein Azubi „hinschmeißt“. Sie können das allerdings oftmals verhindern.

 

Immer weniger gute Bewerber und ein deutlicher Anstieg der Ausbildungsplatzangebote – im Jahr 2012 war und ist es wahrlich schwer, gute Auszubildende an Land zu ziehen. Als Ausbildungsbetrieb haben Sie damit einen Teilerfolg erzielt. Seit dem Ausbildungsbeginn gehen Ihre Herausforderungen weiter. Sie verhindern jetzt, dass Ihre besten Azubis doch noch abspringen. Und das hat gute Gründe.
Aus diesen 3 Gründen hat eine Verhinderung des Ausbildungsabbruchs jetzt Priorität:

  • Ihre Azubi-Auswahl steht in einem schlechten Licht da. Die Auswahl von Azubis ist eine der wichtigsten Aufgaben von Ausbildungsverantwortlichen. Eine gelungene Auswahl verdeutlicht ein erfolgreiches Ausbildungsmarketing und gute Menschenkenntnis. Springen Azubis vermehrt frühzeitig ab, dann steht die Azubi-Auswahl möglicherweise intern in der Kritik. Schließlich weiß nicht jeder im Unternehmen, dass es immer schwieriger wird, gute Bewerber einzustellen. Der Hinweis auf die demografische Entwicklung ist zwar mehr als gerechtfertigt, könnte aber dennoch wie eine Ausrede wirken.
  • Der Misserfolg spricht sich herum. Noch wichtiger als der interne Ruf der Ausbildungsarbeit ist natürlich der Eindruck, der draußen erweckt wird. Wenn ein Azubi von sich aus die Ausbildung frustriert abbricht, dann wird er über seine Lehre – ob berechtigt oder nicht – kaum ein positives Wort verlieren. Da er Kontakt zu jungen Leuten hat, kann das für Sie sehr nachteilig sein – schließlich hoffen Sie auf gute Bewerbungen im nächsten Jahr. In Zeiten sozialer Netzwerke wird diese Problematik immer pikanter. Nur allzu leicht können böse Worte ohne großes Risiko an Hunderte von Kontakten – beispielsweise über Facebook – weitergegeben werden.
  • Der Auszubildende fehlt Ihnen. Das wichtigste Argument ist das nächstliegende: Der Azubi hinterlässt eine Lücke. Diese ist im 1. Ausbildungsjahr noch nicht allzu groß, vergrößert sich aber im Laufe der Ausbildungsjahre. Vor allem aber fehlt Ihnen der Azubi als gut ausgebildete Fachkraft am Ende der Ausbildung, wenn der Fachkräftemangel noch lange nicht hinter uns liegt. Im Gegenteil: Noch etwa 10 Jahre gehen die Geburtenzahlen der bewerbungsrelevanten Jahrgänge tendenziell zurück.

 

 

Gründe eines Ausbildungsabbruchs und Ihre Maßnahmen, diesen zu verhindern

AbbruchgrundIhre Maßnahmen
Praxisschock: Ihr Azubi war mit der Umstellung „von der Schul- an die Werkbank“ einfach überfordert. Möglicherweise empfindet er den Umgangston als zu rau oder die Arbeitszeit als zu lang.

Sprechen Sie gerade in der Anfangszeit häufig mit Ihrem Azubi.

Sorgen Sie dafür, dass der Auszubildende verständnisvolle Kontakte hat (z. B. Azubis des 2. oder 3. Ausbildungsjahres, die als Paten fungieren).

Fehlende Integration: Der neue Azubi fühlt sich in seiner Ausbildungsabteilung weitgehend isoliert. Er findet niemanden „auf seiner Wellenlänge“, kann sich nicht austauschen und frisst Probleme in sich hinein.

Sorgen Sie für regelmäßige Gespräche mit dem Azubi. Machen Sie möglichst einen festen Termin in der Woche aus. So kann sich Ihr Azubi auf die Gespräche, die nicht lange dauern müssen, vorbereiten.

Nehmen Sie den verantwortlichen Fachausbilder und/oder andere Kollegen in die Pflicht, die Integration voranzutreiben.

Überforderung: Der „Arbeits“platz ist für den neuen Azubi schlicht ungeeignet. Die Tätigkeiten setzen Vorkenntnisse und Kontakte voraus, die der Auszubildende nicht hat. Im 2. oder 3. Ausbildungsjahr würden sich die Überforderungssymptome nicht zeigen.

Sortieren Sie Bereiche als Start-Abteilung aus, in denen es zur Überforderung kommen kann.

Beachten Sie bei der Erstellung der Ausbildungspläne gerade in den ersten Monaten den Schulabschluss und die vermutete Leistungsfähigkeit der Auszubildenden.

Unterforderung: Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich der Azubi zum Beginn der Ausbildung weite Teile seiner betrieblichen Ausbildungszeit langweilt. Mit der guten Absicht, es dem Azubi erst mal nicht so schwer zu machen, wurde über das Ziel hinausgeschossen. Die Arbeiten sind ihm zu monoton und oftmals hat er gar nichts zu tun. Der Azubi zweifelt in der Folge verständlicherweise an seiner Berufswahl.

Geben Sie allen Fachausbildern in den Abteilungen die Lernziele an die Hand, die zu erreichen sind.

Machen Sie deutlich, dass Sie auf eine angemessene Ausbildungsqualität großen Wert legen.

Kontrollieren Sie die schriftlichen Ausbildungsnachweise regelmäßig. So stellen Sie schnell fest, ob es an Abwechslung oder generell an Beschäftigung fehlt.


Fazit: Eine gute Wahl der 1. Ausbildungsabteilung trägt maßgeblich zu einer Verhinderung des Ausbildungsabbruchs bei.

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