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Wie Sie in nur 8 Wochen feststellen, ob Ihre Azubis wirklich die Richtigen sind

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Von Günter Stein,

Die Probezeit dient Ihnen dazu festzustellen, ob der eingestellte Azubi tatsächlich zu Ihrem Unternehmen passt und ob er in der Lage sein wird, das Ausbildungsziel zu erreichen. Es ist daher legitim, die Probezeit als letzte Möglichkeit der Selektion zu nutzen. Nach dem Motto „Prüfe, wer sich lange bindet“ sollten Sie Ihre „Neuen“ tatsächlich einer ernsthaften Prüfung „auf Herz und Nieren“ unterziehen.

 

3 Jahre Ausbildungszeit können für Ihren Betrieb eine Ewigkeit sein, wenn Sie nach der Probezeit feststellen, dass Ihr Auszubildender plötzlich nicht mehr hält, was er Ihnen im Vorstellungsgespräch versprochen hat. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie die Probezeit intensiv nutzen, um festzustellen, ob Ihre neuen Azubis charakterlich in Ihr Team passen und das von Ihnen erwartete Maß an Leistungsfähigkeit zeigen.

Wie gewissenhaft werden Aufgaben umgesetzt?

Eine fachliche Beurteilung können Sie natürlich in der Probezeit bei Ihren Auszubildenden noch nicht vornehmen. Allerdings sollten Sie in den ersten Wochen der Ausbildung ganz besonders darauf achten, wie ein Azubi Aufgaben und Anweisungen umsetzt, denen eine oder mehrere Unterweisungen vorausgegangen sind.
Darüber hinaus sollten Sie ihn gezielt Drucksituationen, wie zum Beispiel durch ein straffes Zeitlimit beim Umsetzen von Aufgaben, aussetzen. Durch solche Maßnahmen können Sie erkennen, wie gewissenhaft und interessiert er seine Tätigkeiten ausführt, ob er Erlerntes versteht und auch unter Druck umsetzen kann.

Die Probezeit darf keine Schonfrist sein!

Die ersten Wochen der Ausbildung dürfen für Ihren Azubi keine Schonfrist zum Eingewöhnen darstellen.
Beispiel: Lassen Sie ihn, sofern dies im Einklang mit den entsprechenden Gesetzen steht, bei starkem Betrieb genauso Überstunden leisten, wie Sie ihn auch am Wochenende, an Feiertagen oder im Spätdienst einsetzen. Wenn Sie und die Abteilungsleiter dabei feststellen, dass er diese Arbeitszeiten nur ungern hinnimmt, sollten Sie mit ihm reden. Offensichtlich ist er dann für den Job nicht geeignet.
Anhand der nachfolgenden Checkliste können Sie genau festlegen, welche Aspekte Sie in den ersten 2 Monaten der Ausbildung intensiv prüfen sollten. Stellt sich heraus, dass ein Azubi für die Ausbildung in Ihrem Betrieb ungeeignet ist, sollten Sie direkt einen Schlussstrich ziehen – im Sinne Ihres Betriebes und des Auszubildenden selbst.

 

Check Eignungsanalyse Azubi

  • Konnte der Azubi nach maximal 3 Unterweisungen eine einfache Tätigkeit selbstständig verrichten?
  • Verfolgt der Azubi Unterweisungen mit ausreichendem Interesse?
  • Nimmt er Anweisungen des Ausbilders/Vorgesetzten an?
  • Versucht er sorgfältig und gewissenhaft zu arbeiten?
  • Fragt er beim Ausbilder nach, wenn er nicht verstanden hat, wie er bestimmte Arbeiten ausführen soll?
  • Zeigt der Azubi Bereitschaft, Überstunden zu leisten?
  • Hat er während der Probezeit mindestens 1-mal sein Berichtsheft vorgelegt? (Wenn ja, wurde es – wie vom Ausbilder vorgegeben – geführt?)
  • Ist der Azubi regelmäßig pünktlich zum Dienst erschienen?
  • Hat er sich bei Verspätungen entschuldigt?
  • Sind seine Entschuldigungen glaubwürdig?
  • Ist er regelmäßig und pünktlich zur Berufsschule erschienen?
  • Entwickelt sich eine normale Beziehung zu seinen Arbeitskollegen?

Auswertung:
Wenn Sie Ihren Auszubildenden mehr als 10-mal mit „Ja“ beurteilt haben, ist er aus jetziger Sicht für die Ausbildung geeignet. Korrekturen an seinem Verhalten können Sie üblicherweise jetzt noch vornehmen.
Haben Sie ihn 5- bis 10-mal mit „Ja“ beurteilt, sollten Sie ein Gespräch mit ihm, ggf. auch mit seinen Eltern, führen, um die entsprechenden Probleme zu erörtern. Weisen Sie darauf hin, dass die Ausbildung nur fortgesetzt werden kann, wenn der Auszubildende mehr Leistungsbereitschaft oder eine Änderung an seinem Verhalten zeigt.
Wenn Sie ihn weniger als 5-mal mit „Ja“ beurteilt haben, sollten Sie ihm die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses nahelegen.

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