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Aushilfe, Befristung, Zeitarbeit? Wenn Vollzeit-Mitarbeiter (noch) zu teuer für Sie sind

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Von Astrid Engel,

Einen Vollzeit-Mitarbeiter einzustellen ist für junge Unternehmer ein großer Schritt. Gerade in den Anfangsjahren ist die finanzielle Belastung einfach zu hoch. Was aber, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst und Sie dringend Personal brauchen? Lesen Sie, mit welchen Alternativen zur herkömmlichen Vollzeitstelle Sie für Entlastung sorgen können.

Einen Vollzeit-Mitarbeiter einzustellen ist für junge Unternehmer ein großer Schritt. Gerade in den Anfangsjahren ist die finanzielle Belastung einfach zu hoch. Was aber, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst und Sie dringend Personal brauchen? Lesen Sie, mit welchen Alternativen zur herkömmlichen Vollzeitstelle Sie für Entlastung sorgen können.

Wann sich Vollzeit-Mitarbeiter nicht für Sie rechnen


So wünschenswert es ist, wenn ein Vollzeit-Mitarbeiter dauerhaft für Sie tätig ist - vor der Einstellung müssen Sie immer gut abwägen: Möchten Sie sich schon langfristig an einen Vollzeit-Mitarbeiter binden? Und: Kann Ihr Unternehmen diese zusätzlichen Kosten tragen?
Gegen einen Vollzeit-Mitarbeiter sollten Sie sich vor allem in diesen drei Fällen entscheiden:

  • Sie können den Vollzeit-Mitarbeiter voraussichtlich nicht dauerhaft voll auslasten. Um das zu beurteilen, kalkulieren sie realistisch die Arbeitsmenge, die Sie über den gesamten Zeitraum eines Jahres delegieren können - und wollen.
  • Das zu erledigende Arbeitspensum fällt bei Ihnen nicht kontinuierlich, sondern in Schüben an, etwa durch saisonale Spitzen. Beispiel: In der Vorweihnachtszeit ist viel zu tun, im Sommer herrscht Flaute. Wenn sie nur in Spitzenzeiten Unterstützung brauchen, ist ein Vollzeit-Mitarbeiter die falsche Wahl - er kostet schließlich auch dann viel Geld, wenn Sie ihn gar nicht benötigen.
  • Ihre Auftrags-und Ertragssituation ist noch unsicher, etwa weil sie sich gerade selbstständig gemacht haben. Belasten sie sich da nicht auch noch mit fixen Kosten für einen Vollzeit-Mitarbeiter. Sonst engen sie ihren finanziellen Spielraum unnötig ein.

 

 

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Personalengpässe durch Alternativen zum Vollzeit-Mitarbeiter ausgleichen


Decken Sie in diesen Fällen ihren Personalbedarf besser durch eine der folgenden Alternativen:
1. Befristete Stelle: Jedes Arbeitsverhältnis können Sie befristen. Dann endet es automatisch, ohne dass Sie kündigen müssen. Damit binden Sie sich nur so lange an einen Mitarbeiter, wie Sie ihn benötigen, zum Beispiel bis zum Abschluss eines Projekts.

2. Teilzeitstelle:
Ein Arbeitsverhältnis können Sie auch dauerhaft abschließen, gleichzeitig aber mengenmäßig begrenzen. So können Sie Ihr Teilzeitmodell so gestalten, wie es Ihrem Personalbedarf entspricht. Zum Beispiel arbeitet ihr Teilzeit-Mitarbeiter jeden Tag einige Stunden, nur an bestimmten Tagen in der Woche oder bei saisonbedingtem Arbeitsaufkommen mal mehr und mal weniger.
3. Minijob: Das sind Arbeitsverhältnisse, bei denen der Mitarbeiter monatlich nicht mehr als 400 € bei Ihnen verdient oder kurzfristig bei Ihnen beschäftigt ist (jährlich bis zu 50 Tagen oder 2 Monate). Minijobs lassen sich sehr flexibel gestalten.
4. Zeitarbeit: Mit der Beschäftigung von Zeitarbeitern können Sie Ihren Personalbedarf schnell, flexibel und unbürokratisch decken. Sie schließen lediglich einen Vertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen und bezahlen die geleisteten Arbeitsstunden nach Rechnungslegung.
5. Freie Mitarbeiter: Selbstständige freie Mitarbeiter beauftragen Sie nur dann, wenn Sie sie auch tatsächlich benötigen. Der freie Mitarbeiter stellt Ihnen die geleisteten Arbeitsstunden in Rechnung.
Tipp: Bereiten Sie sich rechtzeitig auf zu erwartende Arbeitsspitzen vor und treffen Sie mit potentiellen Aushilfskräften schon vorher alle nötigen Vereinbarungen.
 

 

 

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