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Aushilfe kurzfristig beschäftigen - welche Zeitgrenze gilt über den Jahreswechsel?

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie nur für ein spezielles Projekt vorübergehend personelle Verstärkung benötigen, können Sie diesen Engpass überbrücken, indem Sie eine Aushilfe nur kurzfristig beschäftigen: für maximal 50 Tage oder 2 Monate im Jahr. Sie müssen den Arbeitslohn Ihrer Aushilfe dann zwar versteuern, aber es fallen keine Sozialabgaben an. Davon profitieren Sie ebenso wie die Aushilfe. Ein weiterer Vorteil: Das Arbeitsverhältnis ist von Vornherein befristet und läuft automatisch zum festgelegten Zeitpunkt aus - sogar dann, wenn Ihre Aushilfe schwanger würde.Beachten Sie die Zeitgrenze, wenn Sie eine Aushilfe kurzfristig beschäftigenSie dürfen Ihre Aushilfe in einem Kalenderjahr, also von 1. Januar bis 31. Dezember, nicht mehr als 50 Tage oder 2 Monate kurzfristig beschäftigen. Arbeitet Ihre Aushilfe auch bei anderen Arbeitgebern, werden diese Zeiten mit der Arbeit bei Ihnen zusammen gerechnet. Welche Grenze gilt - 2 Monate oder 50 Tage - richtet sich danach, wie Sie die Arbeitszeiten gestalten:Arbeitet die Aushilfe Vollzeit, also mindestens 5 Arbeitstage die Woche, gehen Sie von der 2-Monats-Grenze aus.Kommt Ihre Aushilfe an weniger als 5 Tagen pro Woche oder müssen Sie Beschäftigungszeiten von 5 Tagen pro Woche mit solchen von weniger als 5 Tagen pro Woche zusammenrechnen, zählt die Grenze von 50 Tagen im Jahr.

Wenn Sie nur für ein spezielles Projekt vorübergehend personelle Verstärkung benötigen, können Sie diesen Engpass überbrücken, indem Sie eine Aushilfe nur kurzfristig beschäftigen: für maximal 50 Tage oder 2 Monate im Jahr. Sie müssen den Arbeitslohn Ihrer Aushilfe dann zwar versteuern, aber es fallen keine Sozialabgaben an. Davon profitieren Sie ebenso wie die Aushilfe. Ein weiterer Vorteil: Das Arbeitsverhältnis ist von Vornherein befristet und läuft automatisch zum festgelegten Zeitpunkt aus - sogar dann, wenn Ihre Aushilfe schwanger würde.

Beachten Sie die Zeitgrenze, wenn Sie eine Aushilfe kurzfristig beschäftigen

Sie dürfen Ihre Aushilfe in einem Kalenderjahr, also von 1. Januar bis 31. Dezember, nicht mehr als 50 Tage oder 2 Monate kurzfristig beschäftigen. Arbeitet Ihre Aushilfe auch bei anderen Arbeitgebern, werden diese Zeiten mit der Arbeit bei Ihnen zusammen gerechnet. Welche Grenze gilt - 2 Monate oder 50 Tage - richtet sich danach, wie Sie die Arbeitszeiten gestalten:

  • Arbeitet die Aushilfe Vollzeit, also mindestens 5 Arbeitstage die Woche, gehen Sie von der 2-Monats-Grenze aus.
  • Kommt Ihre Aushilfe an weniger als 5 Tagen pro Woche oder müssen Sie Beschäftigungszeiten von 5 Tagen pro Woche mit solchen von weniger als 5 Tagen pro Woche zusammenrechnen, zählt die Grenze von 50 Tagen im Jahr.

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Sonderregelung: Aushilfen zum Jahreswechsel kurzfristig beschäftigen

Läuft ein Vertrag über eine kurzfristige Beschäftigung über das Jahresende hinweg, beginnt die 50-Tage- bzw. 2-Monats-Frist am 1. Januar nicht neu. Sie können Ihre Aushilfe also nicht von 1.11.2008 bis zum 28.2.2009 (also 2 Monate im Jahr 2008 und 2 Monate im Jahr 2009) kurzfristig beschäftigen.
Sie dürfen die Aushilfe über den Jahreswechsel hinweg höchstens 50 Tage bzw. 2 Monate kurzfristig beschäftigen, also z.B. vom 1.12.2008 bis 31.1.2009. Möglich sind jedoch 2 Arbeitsverträge, etwa für die Zeiten vom 30.10. bis zum 29.12.2008 und vom 3.1. bis zum 2.3.2009 - die Pause von dem einen Tag zwischen den Arbeitsverhältnissen reicht aus, damit sie nicht zusammengerechnet werden.
Tipp: Nur wenn Sie wissen, ob und wie lange die Aushilfe in dem laufenden Jahr schon kurzfristig beschäftigt war, können Sie sie richtig einstufen. Lassen Sie sich die Zeiten von ihr schriftlich bestätigen, am besten im Arbeitsvertrag. Sind die Angaben der Aushilfe falsch, werden Sie dafür nicht belangt. Nur für die Zukunft kann die Tätigkeit dann in eine sozialversicherungspflichtige umgewandelt werden.

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