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Aushilfen kurzfristig beschäftigen - völlig sozialabgabenfrei

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Von Astrid Engel,

Auf 100 Euro Arbeitnehmerlohn zahlen Sie als Arbeitgeber noch einmal ungefähr 20 Euro zusätzlich an die Sozialversicherungen. Zumindest wenn Sie Aushilfen nur kurzfristig beschäftigen, sparen Sie diesen Kostenblock. Kurzfristige Beschäftigungen sind vor allem für Urlaubsvertretungen oder zum Ausgleich von Arbeitsspitzen beliebt.

Auf 100 Euro Arbeitnehmerlohn zahlen Sie als Arbeitgeber noch einmal ungefähr 20 Euro zusätzlich an die Sozialversicherungen. Zumindest wenn Sie Aushilfen nur kurzfristig beschäftigen, sparen Sie diesen Kostenblock. Kurzfristige Beschäftigungen sind vor allem für Urlaubsvertretungen oder zum Ausgleich von Arbeitsspitzen beliebt.

400-Euro-Job oder kurzfristige Beschäftigung?

Die meisten Selbstständigen, die überlegen, Aushilfen einzustellen, denken zunächst an die sogenannten Minijobber bzw. 400-Euro-Kräfte. Diese sind mit vergleichsweise wenig Verwaltungsaufwand verbunden, denn eine aufwändige Berechnung der Steuern und Abgaben ist nicht erforderlich.

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Alles ist mit einer Pauschale abgegolten. Aber Minijobs sind teuer. Denn die Pauschalabgabe beträgt im Normalfall 30 %, hinzu kommen geringe Umlagen für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit, Insolvenz und Mutterschaft und Beiträge zur Berufsgenossenschaft.

Ihr Vorteil, wenn Sie Aushilfen kurzfristig beschäftigen

Günstiger für Sie: Wenn Sie nur vorübergehend bzw. an wenigen Tagen im Jahr eine Aushilfe brauchen, können Sie ein so genanntes kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis vereinbaren. Für beide, für Sie und die Aushilfen, ist es günstig, wenn Sie sie kurzfristig beschäftigen:

Es fallen - abgesehen von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft - weder für Sie noch für den Mitarbeiter Sozialabgaben an (§§ 7 Abs. 1 SGB V, 5 Abs. 2 SGB VI, 27 Abs. 2 SGB III).

Die Höhe der Vergütung spielt für die Sozialabgabenfreiheit keine Rolle. Sie können also auch hochqualifizierte Arbeitskräfte kurzfristig beschäftigen.

Den Lohn der Aushilfe können Sie unter bestimmten Bedingungen pauschal mit 25 % versteuern. Die Pauschalsteuer können Sie auf den Mitarbeiter abwälzen. Für viele Aushilfen ist das dann immer noch günstiger, als den Lohn nach ihrem individuellen Steuersatz zu versteuern.

Beispiel: Wegen eines Großauftrags ist Ihr Betrieb voll ausgelastet. Sie stellen deswegen vorübergehend für 2 Monate eine Aushilfe ein. Der Monatslohn beträgt 1.500 Euro (Arbeitnehmer-Brutto). Wenn Sie sie nicht sozialversicherungspflichtig, sondern kurzfristig beschäftigen, zahlen Sie der Aushilfe nur den Lohn aus und müssen zusätzlich keine Sozialabgaben für den Mitarbeiter tragen.

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