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Checkliste: 400-€-Job, kurzfristige Beschäftigung oder Job in der Gleitzone?

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Von Astrid Engel,

Sie möchten eine Aushilfe einstellen, sind aber unsicher, wie Sie das Arbeitsverhältnis gestalten sollen? Schließlich haben Sie die Wahl zwischen dem 400-€-Job, der kurzfristigen Beschäftigung oder einem Job in der Gleitzone. Die folgende Checkliste kann Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen. Jede der folgenden Fragen, die Sie mit "Ja" beantworten, spricht für einen 400-€-Job.

Sie möchten eine Aushilfe einstellen, sind aber unsicher, wie Sie das Arbeitsverhältnis gestalten sollen? Schließlich haben Sie die Wahl zwischen dem 400-€-Job, der kurzfristigen Beschäftigung oder einem Job in der Gleitzone. Die folgende Checkliste kann Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen. Jede der folgenden Fragen, die Sie mit "Ja" beantworten, spricht für einen 400-€-Job.

Grundsätzlich: Ist ein 400-€-Job überhaupt möglich und sinnvoll?

  • Können Sie die Tätigkeit zeitlich und inhaltlich so zuschneiden, dass ein Lohn bis 400 e/Monat angemessen ist?


  • Dürfen Sie die Aushilfe als 400-€-Kraft einstufen? Möglich ist das nur, wenn sie daneben maximal noch 1 Hauptjob hat oder der Verdienst in allen Nebenjobs, außer kurzfristigen Beschäftigungen, bis maximal 400-€/Monat beträgt.


  • Ist die Aushilfe Ihr Ehepartner, und wollen Sie durch das Beschäftigungsverhältnis Steuern sparen?


400-€-Job oder kurzfristige Beschäftigung?

  • Soll die Aushilfe mehr als 50 Tage bzw. 2 Monate/Jahr für Sie arbeiten? Wenn ja, scheidet die kurzfristige Beschäftigung aus!


  • Arbeitet die Aushilfe auch schon für andere Arbeitgeber als kurzfristig Beschäftigte? Sie darf dann bei Ihnen keine weitere kurzfristige Beschäftigung ausüben.


  • Möchten Sie ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis begründen, das länger als 1 Jahr Bestand haben soll?


  • Würde es Sie stören, nach Ablauf eines befristeten Rahmenvertrags 2 Monate auf die Aushilfe zu verzichten?


400-€-Job oder Job in der Gleitzone mit knapp über 400 € Lohn?

  • Soll es bei einem Lohn von bis zu 400 € bleiben? Wenn Sie ohnehin nicht mehr zahlen wollen oder können, scheidet die Beschäftigung in der Gleitzone aus!


  • Ist die Aushilfe privat krankenversichert? Dann würde sich beim 400-€-Job die pauschale Abgabe, die Sie als Arbeitgeber an die Minijobzentrale leisten, von bisher 30% auf 17% reduzieren.


  • Ist es für die Aushilfe unwichtig, über den Job bei Ihnen zu einer günstigen gesetzlichen Krankenversicherung zu kommen? Bei einem Job in der Gleitzone wäre sie zwar günstig gesetzlich krankenversichert, müsste dafür aber höhere Abgaben in Kauf nehmen.


  • Ist es für die Aushilfe unwichtig, arbeitslosenversichert zu sein? Bei einem Job in der Gleitzone wäre sie arbeitslosenversichert, müsste dafür aber höhere Abgaben in Kauf nehmen.


  • Würde die Aushilfe auch bei einem 400-€-Job (wie beim regulären Beschäftigungsverhältnis) die Lohnsteuer selber tragen? Wenn ja, würde für Sie als Arbeitgeber die Lohnsteuer, pauschal oder per Lohnsteuerkarte, entfallen.


Unabhängig davon, wie Ihr vorläufiges Fazit lautet – informieren Sie sich noch genauer. Im „Handbuch für Selbstständige & Unternehmer“ erfahren Sie im Detail, was Sie wissen müssen, um Aushilfen sicher und günstig zu beschäftigen.


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