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Diese Urlaubsaushilfe kostet Sie keinen Cent an Sozialabgaben

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie während der Urlaubszeit vorübergehend eine Urlaubsaushilfe einstellen wollen, müssen Sie auf den Lohn keine Sozialabgaben zahlen. Auch für die Urlaubsaushilfe sind solche Beschäftigungsverhältnisse reizvoll. Sie zahlt ebenfalls keine Sozialabgaben und auch keine Steuern.

Wenn Sie während der Urlaubszeit vorübergehend eine Urlaubsaushilfe einstellen wollen, müssen Sie auf den Lohn keine Sozialabgaben zahlen. Auch für die Urlaubsaushilfe sind solche Beschäftigungsverhältnisse reizvoll. Sie zahlt ebenfalls keine Sozialabgaben und auch keine Steuern.

Das gilt allerdings nur, wenn Sie die Urlaubsaushilfe höchstens 2 Monate (bei mindestens 5 Arbeitstagen pro Woche) bzw. 50 Tage (bei höchstens 4 Arbeitstagen pro Woche) im laufenden Jahr beschäftigen. Darüber hinaus müssen Sie weitere Auflagen beachten. Andernfalls drohen Ihnen und auch Ihrer Urlaubsaushilfe Nachzahlungen.

Befristung muss mit der Urlaubsaushilfe im Voraus vereinbart sein

Schon bei der Einstellung muss klar sein, wann die Beschäftigung endet. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Arbeitstage genau im Arbeitsvertrag begrenzen.

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Berücksichtigen Sie Tätigkeiten Ihrer Urlaubsaushilfe bei anderen Arbeitgebern

Für die maximale Befristungsdauer von 2 Monaten bzw. 50 Tagen zählen nicht nur die kurzfristigen Beschäftigungen in Ihrem Betrieb. War Ihre Urlaubsaushilfe im laufenden Jahr schon bei einem anderen Arbeitgeber kurzfristig beschäftigt, werden diese Zeiten mit der Beschäftigung bei Ihnen zusammengerechnet! Lassen Sie sich im Arbeitsvertrag bestätigen, dass

  • Ihre Urlaubsaushilfe in diesem Jahr nicht kurzfristig bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt war bzw.,
  • wenn doch, wie viele Arbeitstage die Urlaubsaushilfe bereits kurzfristig bei einem anderen Arbeitgeber gearbeitet hat.


Die Tätigkeit der Urlaubsaushilfe darf nicht berufsmäßig sein

Ihre Urlaubsaushilfe darf die kurzfristige Beschäftigung nicht berufsmäßig ausüben. Sie muss für die Urlaubsaushilfe von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung sein. Das ist z. B. für Schüler, Studenten oder Rentner immer der Fall. Vorsicht ist bei Arbeitslosen oder Personen in der Elternzeit geboten. Die dürfen durch den Aushilfsjob nicht zu viel dazuverdienen.

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie kurzfristig beschäftigten Urlaubsaushilfen höchstens 400 € pro Monat zahlen. Die Einnahmen sind dann nämlich immer von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung (Besprechungsergebnis der Spitzenverbände der Sozialversicherungen, Geringfügigkeits- Richtlinien, 25.2.2003).
Achtung: Wollen Sie einen Mitarbeiter kurzfristig als Urlaubsaushilfe beschäftigen, der zuvor schon bei Ihnen gearbeitet hat, müssen Sie die Befristung begründen (z. B. Urlaubsvertretung). Ohne sachlichen Grund wäre die Befristung unwirksam. Der Mitarbeiter hätte Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag (§ 14 Teilzeit- und Befristungsgesetz).
Ausnahme: Auch ohne Begründung können Sie einen Mitarbeiter mehrfach befristet einstellen, wenn er 52 oder älter ist.

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