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Ferien-Jobber: So beschäftigen Sie Schüler und Studenten korrekt und günstig

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Von Astrid Engel,

Seit Ende Juni ist wieder Sommerferienzeit. Schüler und auch Studenten fragen Sie seitdem wahrscheinlich besonders häufig nach einem Aushilfsjob. Auf die folgenden 4 Punkte sollten Sie besonders achten, wenn Sie Schüler und Studenten als Ferien-Jobber beschäftigen:

Seit Ende Juni ist wieder Sommerferienzeit. Schüler und auch Studenten fragen Sie seitdem wahrscheinlich besonders häufig nach einem Aushilfsjob. Auf die folgenden 4 Punkte sollten Sie besonders achten, wenn Sie Schüler und Studenten als Ferien-Jobber beschäftigen:

 

Schüler und Studenten als Ferien-Jobber

Befristungsgrund: Wollen Sie Schüler oder Studenten, die Sie früher schon einmal beschäftigt haben, als Ferien-Jobber befristet einsetzen, brauchen Sie dafür einen sachlichen Grund. Ansonsten ist die Befristung unwirksam. Als Grund kommen etwa saisonbedingte Arbeiten oder auch der Wunsch des Mitarbeiters (er will gar keine Dauerbeschäftigung annehmen) in Betracht. Nennen Sie den Grund in dem Arbeitsvertrag, den Sie natürlich auch mit einem Ferien-Jobber schließen sollten.
Sozialabgaben: Die Beschäftigung ist sozialabgabenfrei, wenn sie auf höchstens 2 Monate oder 50 Tage begrenzt ist und diese Grenze nicht durch Zusammenrechnung mit anderen Aushilfsbeschäftigungen innerhalb des Jahres überschritten wird (= kurzfristig geringfügige Beschäftigung).
Achtung! Bei Ex- Schülern oder Ex-Studenten, die vor dem Eintritt ins Berufsleben als Ferien-Jobber arbeiten, gilt die Sozialabgabenfreiheit nur für Beschäftigungen bis zu 400 €/Monat. Ist eine kurzfristige Beschäftigung nicht möglich, stellen Sie den Ferien-Jobber als geringfügig beschäftigte Aushilfe (Verdienst bis 400 €/Monat) oder regulär sozialabgabenpflichtig ein.
Tipp: Für Studenten fallen in den Semesterferien nur Rentenversicherungsbeiträge an. Aber Vorsicht: Ab dem 26. Semester gilt diese Vergünstigung nicht mehr!
Lohnsteuer: Beschäftigen Sie einen Ferien-Jobber kurzfristig und damit sozialabgabenfrei, lassen Sie sich am besten dessen Lohnsteuerkarte vorlegen. Im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleichs bekommt er eventuell einbehaltene Lohnsteuer zurück, sofern er keine anderen Einkünfte hat.
Jugendschutz: Bei der Beschäftigung von Jugendlichen als Ferien-Jobber brauchen Sie die Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Außerdem müssen Sie die Arbeitszeitgrenzen des Jugendarbeitsschutzgesetzes beachten. Beispiel: Während der Schulferien dürfen Jugendliche ab 15 Jahren

  • in bis zu 4 Wochen im Jahr
  • 8 Stunden am Tag und
  • 40 Stunden in der Woche

arbeiten.

 

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