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Gehaltsextra: Warum die betriebliche Gesundheitsförderung auch finanziell vorteilhaft ist

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Von Astrid Engel,

Nutzen Sie bereits das neue Gehaltsextra "betriebliche Gesundheitsförderung"? Die betriebliche Gesundheitsförderung bietet Ihnen ebenso wie Ihren Mitarbeitern handfeste finanzielle Vorteile.

Viele Arbeitgeber legen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter gesund bleiben. Sie unterstützen es, wenn z. B. Raucherentwöhnungskurse oder eine Rückenschule besucht werden.

Früher drohte in solchen Fällen oft Ärger mit dem Finanzamt, denn die betriebliche Gesundheitsförderung wurde in vielen Fällen als geldwerter Vorteil für den Mitarbeiter angesehen, sodass dafür Lohnsteuer und Sozialabgaben anfielen. Um das zu vermeiden, musste der Arbeitgeber nachweisen, dass die auf Betriebskosten finanzierten Gesundheitsmaßnahmen "im überwiegend betrieblichen Interesse" lagen - und der Streit darüber beschäftigte regelmäßig die Gerichte.

 

Wann die betriebliche Gesundheitsförderung abgabenfrei bleibt

Nunmehr hat der Gesetzgeber die Situation vereinfacht: Betriebliche Gesundheitsförderung ist bei Kosten von bis zu 500 Euro jährlich pro Arbeitnehmer steuer- und damit auch sozialabgabenfrei (§ 3 Nr. 34 EStG). Das gilt auch, wenn es sich bei dem Mitarbeiter um Ihren Angehörigen oder eine Aushilfe handelt.

Voraussetzung: Die Leistungen werden zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt. Wenn Sie als Arbeitgeber mehr als 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter ausgeben, sind auf den übersteigenden Betrag Steuern und Abgaben abzuführen (es sei denn, Sie können dann das "überwiegend betriebliche Interesse" an der Maßnahme darlegen).

Betriebliche Gesundheitsförderung als Alternative zur Lohnerhöhung

Nutzen auch Sie den neuen Höchstbetrag aus, um die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Sie haben damit zugleich eine Alternative zu Lohnerhöhungen an der Hand, die für beide Seiten auch finanzielle Vorteile bietet, ohne bürokratisch aufwändig zu sein:

  • Sie als Arbeitgeber können die Kosten für die Gesundheitsprävention als Betriebsausgaben verbuchen und müssen hierauf - anders, als würden Sie dem Mitarbeiter eine Lohnerhöhung gewähren - keine Sozialabgaben entrichten.
  • Ihr Mitarbeiter muss auf solche Arbeitgeberleistungen keine Lohnsteuer und keine Sozialabgaben zahlen - es kostet ihn also nichts, Ihr Angebot zur Gesundheitsförderung wahrzunehmen. Zudem gilt: Nimmt er ohnehin schon auf eigene Faust an anerkannten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung teil oder plant er das, muss er die nicht mehr selbst aus dem versteuerten Einkommen bezahlen, wenn Sie es übernehmen. Das wirkt sich für ihn sogar besser als eine Lohnerhöhung in gleicher Höhe aus, für die er ja Abgaben entrichten müsste.
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