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Gezielt motivieren mit Gehalts-Extras für Aushilfen

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Von Astrid Engel,

Stellen Sie sich vor, eine 400-Euro-Kraft verdient bei Ihnen 856 Euro im Monat - und überschreitet in diesem Fall dennoch die Grenze von 400 Euro für Mini-Jobs nicht. Es geht tatsächlich. Und zwar viel einfacher, als Sie jetzt möglicherweise denken.

Der Gesetzgeber bietet Ihnen als Arbeitgeber Möglichkeiten, das Gehalt einer Aushilfskraft aufzustocken, ohne dass dafür zusätzliche Steuern oder Sozialabgaben fällig werden! Das gibt Ihnen Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand und hilft Ihnen, fähige Mitarbeiter langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.
Beispiel: Werner Müller ist bei Ihnen seit April 2005 auf 400-Euro-Basis angestellt. Er arbeitet wöchentlich 8 Stunden für Sie. Er kommt in diesem Beispielfall also insgesamt auf 32 Stunden im Monat. Sein Stundenlohn beträgt aktuell, wie schon zu Beginn seiner Tätigkeit 12,50 Euro/Stunde, sodass die 400-Euro-Grenze voll ausgeschöpft ist (32 x 12,50 Euro = 400 Euro).
Schon mehrfach hat Herr Müller Sie in jüngster Zeit darauf angesprochen, dass langsam eine Erhöhung des Stundenlohns fällig wäre.

Gehalt-Extras für Aushilfen - das Problem

Nun gibt es ein Problem: Erhöhen Sie den Stundenlohn, ohne dass Herr Müller gleichzeitig die Stundenzahl verringert, springt er mit seinem Gehalt über die 400-Euro-Grenze. Schon, wenn Sie ihm statt 12,50 Euro/Stunde "nur" eine Erhöhung auf 12,80 Euro/Stunde genehmigen würden, stiege sein Monatslohn von 400 auf 409,60 Euro (32 x 12,80 Euro).

Das bedeutet: Obwohl es sich nur um eine minimale Erhöhung handelt, ist Herr Müller keine 400-Euro-Kraft mehr, sondern ein Mitarbeiter in der Gleitzone (das ist der Gehaltsbereich zwischen 400,01 und 800 Euro). Die Folgen:

  • Herrn Müllers Arbeitsverhältnis wird für ihn im Rahmen der Gleitzonenregelung steuer- und sozialabgabenpflichtig.
  • Damit zahlen Sie nicht mehr die pauschalen Sozialabgaben, wie sie bei 400-Euro-Jobs anfallen, sondern die normalen Sätze.
  • Unter dem Strich führt dies dazu, dass Herr Müller nach der Erhöhung seines Stundensatzes netto weniger Geld in der Tasche hat als vor dieser Erhöhung.

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Völlig legal die Gehalts-Extras für Aushilfen gewähren

Die Lösung: Nutzen Sie eins oder mehrere der folgenden lukrativen Gehalts-Extras, mit denen Sie Ihren 400-Euro-Kräften ebenso wie Vollzeit- und Teilzeitkräften zusätzliche Leistungen gewähren können, ohne dass dafür zusätzliche Sozialabgaben oder Steuern für die Aushilfen anfallen. Wie lukrativ diese Gehalts-Extras für Aushilfen sein können, zeigt folgendes Beispiel:
Sie zahlen:

  • Grundgehalt (400-Euro-Job) = 400 Euro

 

  • Arbeitskleidung, die Sie bereitstellen = 50 Euro
  • Kindergartenzuschuss für das Kind des 400-Euro-Jobbers = 75 Euro
  • Mobiltelefon und Internet, durch Sie gestellt = 150 Euro
  • Benzingutschein = 44 Euro
  • Firmenrabatte, an denen er teilhaben kann = 102 Euro


Das sind Gesamtbezüge von insgesamt 821 Euro

Das bedeutet konkret für Sie:

  • Sie können eine Vielzahl von Vergütungsbestandteilen miteinander kombinieren.
  • Sie können sich aber natürlich auch nur ein oder zwei derjenigen "herauspicken", die Sie für besonders lukrativ erachten.


Beispiel:
Sie können Herrn Müller jeden Monat einen Benzingutschein zukommen lassen, den er dann an einer bestimmten Tankstelle im Ort einlösen kann.

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