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Innere Kündigung: Wie Sie Ihren Mitarbeitern eine neue Perspektive geben

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Von Astrid Engel,

Jahrelang erfüllte Ihre Vertriebs-Mitarbeiterin sehr engagiert ihre Aufgaben. Seit Monaten aber ist bei ihr die Luft raus. Das schlägt sich auf ihr Arbeitsverhalten und ihre Arbeitsergebnisse nieder - typisch für die innere Kündigung eines Mitarbeiters.

Anzeichen: So erkennen Sie die innere Kündigung

  • Arbeitsleistung: Der Mitarbeiter leistet weniger als er es bisher getan hat. Beispiel: Dienst nach Vorschrift, mangelnde Kreativität und Initiative, erreicht nur die Soll-Ziele.
  • Arbeitsverhältnis: Der Mitarbeiter hat ganz offensichtlich kein Interesse mehr an seinem Arbeitsverhältnis. Beispiel: häufige Fehlzeiten. Selbst bei hoher Arbeitsbelastung macht der Mitarbeiter kaum noch Überstunden.
  • Persönliche Entwicklung: Der Mitarbeiter will sich im Unternehmen nicht mehr weiter entwickeln. Beispiel: Er lehnt Weiterbildungsmaßnahmen ab. Private Interessen bestimmen das Handeln und die Kommunikation. Er interessiert sich nicht für fachliche Fragen, lehnt jegliche Veränderung ab.

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So reagieren Sie auf die innere Kündigung

Sie können als Chef viel gegen eine innere Kündigung Ihrer Mitarbeiter tun: Nämlich, indem Sie Ihren Mitarbeitern Entscheidungsspielräume lassen und Ihnen eine herausfordernde Tätigkeit bieten. Manchmal werden Sie es aber trotzdem nicht vermeiden können, dass ein Mitarbeiter die Motivation verliert. Dann gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

1) Gespräch mit dem Mitarbeiter: Sprechen Sie offen mit ihm. Fragen Sie nach den Gründen seines Verhaltens. Geben Sie Ihre Fehler - sofern welche gemacht wurden - zu. Treffen Sie dann gemeinsam konkrete Vereinbarungen, was sich auf beiden Seiten ändern soll und wie sie sich die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vorstellen.

2) Konsequenz zeigen: Führen Sie mit dem Mitarbeiter in der folgenden Zeit regelmäßige Feedback-Gespräche. Zeigen Sie ihm dabei, dass Sie ihn als Mensch schätzen und unterstützen Sie ihn, wenn er wieder anfängt, sich zu engagieren.

3) Grenzen ziehen: Wehrt Ihr Mitarbeiter alle Ihre Motivationsversuche ab, dann führen Sie ein Kritikgespräch. Führt auch das nicht zur Besserung, sollten Sie an eine Umsetzung, Abmahnung und letztlich sogar an eine Kündigung denken.

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