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Konferenzen: So kurieren Sie Zuspätkommer

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Von Astrid Engel,

Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis kommt eine Studie des Kölner Forschungsinstituts Rheingold nach 200 psychologischen Tiefeninterviews.

Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis kommt eine Studie des Kölner Forschungsinstituts Rheingold nach 200 psychologischen Tiefeninterviews.


Denn: Wer zu spät kommt und erst nach Beginn ins Konferenzzimmer rauscht, der zieht die Blicke der ganzen Runde auf sich. Damit hat der Zuspätkommer schon ein Ziel erreicht: garantierte Aufmerksamkeit.


Die wartenden Kollegen, Partner oder Freunde sind zwar auf 180, der Zuspätkommer selbst aber ist angesichts des stressigen Vorlaufs auf 200 und versprüht deshalb mehr Dynamik.


Die Pünktlichen sind also die Dummen? Dann ist es also kein Problem, immer auf den letzten Drücker zu kommen? Als Etikette-bewusster Mensch wissen Sie natürlich, dass die Unpünktlichkeit der Zuspätkommer keine Zier sondern eine Unhöflichkeit ist.


Doch gerade wenn es um Besprechungen, Konferenzen oder Meetings geht – egal ob beruflich, privat, im Verband oder Verein, gibt es noch ein anderes Phänomen zu beobachten: Diplompsychologe Stephan Grünewald, der Alltagsphänomene für das Kölner Forschungsinstitut untersucht, bestätigt: „Wer zu spät kommt, wird aber auch durch besondere Anteilnahme belohnt. Alle Augen sind auf den Zuspätkommer gerichtet. Er ist das fehlende Glied, auf ihn haben alle sehnlichst gewartet.“ Die Folge: Grünewald meint, dass die Dummen bei dieser Logik die Pünktlichen sind, die auch lieber eine halbe Stunde länger geschlafen oder in Ruhe die Zeitung gelesen hätten. Zu Recht sind sie empört.


Empörung ist besser als Desinteresse Doch diese Empörung nehmen Zuspätkommer gerne in Kauf, denn der Ärger der Wartenden ist immer noch besser zu ertragen als das sonst übliche, beiläufige Desinteresse oder die höfliche Teilnahmslosigkeit, die dem Pünktlichen widerfährt. Doch wie können Sie ein solches Verhalten abstellen?

6 Tipps, wie Sie Zuspätkommer kurieren

1.    Statt wütender Ermahnungen lassen Sie den Zuspätkommer ins Leere laufen, schenken Sie ihm keine Beachtung. Blicken Sie am besten erst gar nicht auf, wenn der Zuspätkommer endlich eintrifft.


2.    Beginnen Sie pünktlich mit der Sitzung und warten Sie nicht –, egal, wer fehlt.


3.    Beginnen Sie Ihre Besprechung zu einer ungewohnten Zeit, beispielsweise um 10:45 Uhr. Die ungewohnte Uhrzeit sorgt für mehr Aufmerksamkeit als eine Startzeit zur vollen Stunde.


4.    Der wichtigste Tagungsordnungspunkt wird immer zuerst besprochen und auch nicht wieder aufgegriffen, wenn ihn der Zuspätkommer verpasst hat!


5.    Tagesordnungspunkte, die regelmäßige Zuspätkommer besonders betreffen, können, alternativ zum wichtigsten Thema, ebenfalls zuerst behandelt werden.


6.    Zuspätkommer müssen einen „Strafzoll“ entrichten. Beispielsweise pro verspätetete Minute eine 2-Euro-Spende an das örtliche Kinderheim

 

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