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Kurzfristig Beschäftigte: Die Bedingungen und Vorteile im Überblick

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Von Astrid Engel,

Aushilfen, die Sie nicht ständig benötigen, können Sie als "kurzfristig Beschäftigte" (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV) einstellen. Ein solcher Job ist sozialabgabenfrei, aber lohnsteuerpflichtig und an folgende Bedingungen geknüpft:

Aushilfen, die Sie nicht ständig benötigen, können Sie als "kurzfristig Beschäftigte" (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV) einstellen. Ein solcher Job ist sozialabgabenfrei, aber lohnsteuerpflichtig und an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Die Beschäftigung muss von vornherein auf maximal 2 Monate oder 50 Arbeitstage pro Kalenderjahr befristet sein (in einem Kalenderjahr werden alle kurzfristigen Jobs einer Aushilfe bei all ihren Arbeitgebern zusammengerechnet!).
  • Die Aushilfe darf den Job bei Ihnen nicht berufsmäßig ausüben - es sei denn, der Verdienst liegt ohnehin nur bei bis zu 400 Euro/Monat, dann wird das Kriterium der Berufsmäßigkeit nicht geprüft.

Diese Vorteile bieten Ihnen kurzfristig beschäftigte Aushilfen:

1. Weder Sie noch die Aushilfe müssen Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen - auch keine Pauschalen. Das gilt sogar unabhängig von der Höhe des gezahlten Lohns, solange die Aushilfe nicht berufsmäßig für Sie arbeitet.

2. Sie können zudem entscheiden, ob Sie den Lohn pauschal mit 25 % versteuern oder per Lohnsteuerkarte abrechnen. In der Regel trägt die kurzfristig beschäftigte Aushilfe die Lohnsteuer; so fallen für Sie als Arbeitgeber - bis auf geringe Umlagen - keine Abgaben an.

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3. Je weniger Einkommen der kurzfristig Beschäftigte insgesamt hat, desto geringer ist die Lohnsteuerlast. Gerade für Schüler oder Geringverdiener kann eine kurzfristige Beschäftigung somit auch dann sehr attraktiv sein, wenn sie selbst die (geringe) Lohnsteuer zu zahlen haben. (Beispiel: Sie stellen einen Schüler in den Sommerferien für 4 Wochen und 890 Euro Lohn als kurzfristig beschäftigte Aushilfe ein. Er hat Lohnsteuerklasse 1. Dann fällt gar keine Lohnsteuer an.)

4. Das Arbeitsverhältnis mit Ihrer Aushilfe ist von vornherein befristet und endet nach Ablauf der vereinbarten Zeit. Sie müssen daher keine besonderen Kündigungsregelungen beachten.

5. Sind Sie nach Ablauf der befristeten Zeit von dem Mitarbeiter so überzeugt, dass Sie ihn dauerhaft beschäftigen möchten, ist ein unkomplizierter Übergang in einen 400-Euro-Job oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung möglich. Sie müssen die Sozialversicherungsbeiträge dann nicht rückwirkend, sondern erst ab der Umstellung zahlen.

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