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Kurzfristige Beschäftigung: Ihr Kind arbeitet in Ihrem Betrieb - was wichtig ist

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Von Astrid Engel,

Ihr Kind ist mindestens 15 Jahre alt und möchte nebenbei jobben, um sein Taschengeld aufzubessern? Dann geben Sie ihm dazu doch die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen. Damit sparen Sie eine andere Aushilfe ein, das Geld bleibt in der Familie, und Sie können kräftig Steuern sparen. Sie müssen mit Ihrem Kind nur einen Arbeitsvertrag wie mit einer fremden Aushilfe abschließen.

Ihr Kind ist mindestens 15 Jahre alt und möchte nebenbei jobben, um sein Taschengeld aufzubessern? Dann geben Sie ihm dazu doch die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen. Damit sparen Sie eine andere Aushilfe ein, das Geld bleibt in der Familie, und Sie können kräftig Steuern sparen. Sie müssen mit Ihrem Kind nur einen Arbeitsvertrag wie mit einer fremden Aushilfe abschließen.


Gut geeignet: Kurzfristige Beschäftigung

Als Steuersparmodell bietet sich neben der Beschäftigung als 400-Euro-Kraft auch eine kurzfristige Beschäftigung an, z. B. während der Ferien- und Urlaubszeit. Das Arbeitsverhältnis muss dann von vornherein auf 2 Monate bzw. 50 Arbeitstage in dem Kalenderjahr begrenzt sein. Kurzfristige Tätigkeiten Ihres Kindes bei anderen Arbeitgebern werden eingerechnet.


Keine Sozialabgaben für die kurzfristige Beschäftigung

Eine kurzfristige Beschäftigung ist sozialversicherungsfrei. Außerdem besteht keine betragsmäßige Obergrenze für den Monatslohn, solange die Beschäftigung nicht berufsmäßig erfolgt. Vom Verdienst müssen Sie ggf. Lohnsteuer einbehalten und abführen.

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Lohnsteuer fällt meist nicht an

Hat Ihr Kind noch keine reguläre Arbeitsstelle, sollte es sich eine Lohnsteuerkarte mit der Steuerklasse I ausstellen lassen:

  • Bei einem geringen Monatsverdienst fällt dann überhaupt keine Lohnsteuer an (aktuelle Zahlen unter www.abgabenrechner.de).
  • Ist es mehr, gibt Ihr Kind eine Einkommensteuer- Erklärung ab und bekommt die gesamte einbehaltene Lohnsteuer zurück, wenn sein Gesamtverdienst in dem Jahr den Grundfreibetrag zuzüglich der Werbungskostenpauschale nicht überschreitet.


Beispiel: So rechnet sich eine kurzfristige Beschäftigung

Axel Wennig hat eine Praxis für Physiotherapie. Seine 16-jährige Tochter macht in den Sommerferien 3 Wochen (15 Tage à 8 Stunden) Urlaubsvertretung für die Helferin an der Rezeption. Sie erhält einen Stundenlohn von 10 Euro, insgesamt in dem Monat 1.200 Euro.

  • Da die Tochter in dem Jahr keine weiteren Einkünfte hat, erhält sie die Lohnsteuer in voller Höhe zurück.
  • Axel Wennig kann die 1.200 Euro als Betriebsausgabe absetzen. Bei einem Steuersatz von 30 % spart er somit 360 Euro.

Weitere Abgaben, die Sie als Arbeitgeber treffen, sind verschwindend gering (gesetzliche Unfallversicherung, Umlagen U1 und U2, Insolvenzgeld-Umlage). Anmelden müssen Sie die kurzfristige Beschäftigung Ihres Kindes bei der Minijob-Zentrale.


Aber Vorsicht!

Damit Sie Ihren Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag bei einem über 18-jährigen Schüler oder Studenten nicht verlieren, darf Ihr Kind nicht zu viel verdienen. Auch für außersteuerliche Zuschüsse wie BAföG gibt es Grenzen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind diese Vergünstigungen durch die Tätigkeit bei Ihnen nicht verliert.

Beachten Sie noch das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kinderarbeitsschutzverordnung. Mit leichten, altersgerechten Tätigkeiten können Sie nichts falsch machen.

Das Finanzamt erkennt Verträge mit Kindern ab 15 Jahren problemlos an (R 4.8 EstR).

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