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Lohnt es sich noch, den Ehepartner auf 400-Euro-Basis in der Praxis anzustellen?

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Von Astrid Engel,

Arbeitsverhältnisse auf 400-Euro-Basis werden seit 2009 für Sie und Ihre Praxis teurer. Lohnt es sich dann trotzdem noch für Sie, Kinder oder Ehepartner auf 400-Euro-Basis zu beschäftigen?

Trotz Wirtschaftskrise hat die Minijob-Zentrale Anfang des Jahres zugeschlagen. Sie hat die Umlagen U1 und U2 (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Mutterschutz) angehoben und eine neue Umlage, die U3 (Insolvenzgeldumlage) neu eingeführt.

Damit werden  Arbeitsverhältnisse auf 400-Euro-Basis für Sie und Ihre Praxis teurer. Lohnt es sich dann trotzdem noch für Sie, Kinder oder Ehepartner auf 400-Euro-Basis zu beschäftigen?


So teuer sind Jobs auf 400-Euro-Basis neuerdings

Die U1 beträgt seit 01.01.2009 0,6 % des Brutto-Arbeitsentgelts eines Mini-Jobbers. Vorher waren es 0,1 %. Eine saftige Erhöhung! Die U2 macht 0,07 % aus - und die neue Insolvenzgeldumlage 0,1 %.

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Konsequenz: Gilt der "Steuer-Tipp": "Du musst Deine Frau/Deinen Mann auf jeden Fall auf 400-Euro-Basis anstellen!" noch? Wir haben es für Sie ausgerechnet: Es lohnt sich dann noch, wenn Ihr persönlicher Steuersatz höher ist als der der pauschalen Versteuerung, also ab 31 %, da die Pauschale insgesamt 30,77 % beträgt. Dann sparen Sie bei diesem Modell auch weiterhin Kosten.


So sichern Sie den Steuervorteil für sich und Ihren Ehepartner

Wenn Sie Ihren Ehepartner in Ihrer Praxis auf 400-Euro-Basis beschäftigen, achten Sie unbedingt auf diese wichtigen Punkte:

  • Die Tätigkeiten Ihres mitarbeitenden Ehe- oder Lebenspartners müssen ausschließlich der Praxis dienen (dürfen also nicht dem privaten oder familiären Bereich zugeordnet werden können).
  • Sie müssen das Gehalt auf ein eigenes Konto Ihrer Partnerin/Ihres Partners überweisen.
  • Setzen Sie einen Arbeitsvertrag mit dem Ehepartner auf, wie Sie es auch mit einem fremden Mini-Jobber tun würden. Fixieren Sie in diesem Vertrag: wann, wo, wie und für welchen Lohn die Tätigkeit erfolgt.

Wichtig: Achten Sie besonders darauf, dass Sie Ihrem Ehepartner keinen überhöhten Lohn zahlen. Denn die Höhe des Entgelts muss nach einer vergleichbaren Tätigkeit eines Fremden eingestuft werden und darf nicht überdurchschnittlich hoch sein.

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