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Mehr Bewerber für Ausbildungsplätze durch mehr Freizügigkeit für Osteuropa

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Ausbildung Osteuropa

Von Günter Stein,

Seit dem 1. Mai 2011 können auch Bewerber aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn unkompliziert in Deutschland arbeiten und ausgebildet werden. Einfach bewerben, genommen werden und fertig.

Die Grenzen sind offen! Das ist zugegebenermaßen keine ganz neue Nachricht in Europas Mitte. Sie sind aber vor allem offener denn je – und zwar für Arbeitskräfte und Auszubildende. Was hier so einfach klingt, ist es teilweise auch. Denn viele Betriebe in Ostdeutschland suchen verzweifelt nach Auszubildenden. Was fehlt, das sind die Bewerber. Und da kommt der nächste Schritt der Arbeitnehmer-Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union gerade recht. Die ersten Ausbildungsverträge mit jungen Menschen aus Osteuropa sind unter Dach und Fach. Und das ist gut so.

ZDH: Interesse an Ausbildung von Bewerbern aus Polen, Tschechien und auch Spanien

Gerade im Handwerk sind in den vergangenen Jahren zu viele angebotene Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) steht der Grenzöffnung daher ausgesprochen positiv gegenüber und stellt ein großes Interesse an Ausbildungsplätzen innerhalb des deutschen dualen Systems der Berufsausbildung in Polen und Tschechien fest. Kein Wunder also, dass der ZDH auf seiner Website sogar in Polnisch auf die neue freizügige Situation hinweist.

Reges Interesse an Ausbildungsplätzen in Deutschland

Zudem gibt der Verband an, dass selbst in Spanien reges Interesse an einer Ausbildung in Deutschland bestehe. Das Land leidet unter einer Jugendarbeitslosigkeit von etwa 50%. Entsprechende Signale sind also verständlich. Dass ausgerechnet Deutschland ggf. davon profitieren wird, ist auch unter geografischen Gesichtspunkten bemerkenswert. Offenbar ist kein Weg zu weit, um tatsächlich eine gute Ausbildung der eigenen jungen Generation zu gewährleisten. Der Ruf des dualen Systems der Berufsausbildung scheint der nicht schlechteste zu sein – das gilt offenbar noch immer.

Vorteile für alle Beteiligten durch Ausbildung von Bewerbern aus Osteuropa

Die damit verbundene Internationalisierung auf dem Ausbildungsmarkt gefällt mir ausgesprochen gut. Es kommt innerhalb Europas zu einem Ausgleich von Angebot und Nachfrage an Ausbildungsplätzen, die Sprachkompetenz der Azubis wird stark gefördert und der Erfahrungshorizont erweitert sich deutlich. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Azubis selbst – auch für Sie als Ausbilder!

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