Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

Midijob: Wann eine Beschäftigung in der Gleitzone sinnvoll ist

0 Beurteilungen

Von Astrid Engel,

Aushilfen die regelmäßig mehr als 400 € pro Monat verdienen, sind keine Minijobber, also keine geringfügig entlohnte Kräfte mehr. Wenn ein Beschäftigungsverhältnis auf Dauer angelegt ist und die Aushilfe nicht mehr als 800 €/Monat verdient, gilt sie als Midijobber und hat eine so genannte Beschäftigung in der Gleitzone. Wo liegt nun der Unterschied zwischen Minijob und Midijob?

Aushilfen die regelmäßig mehr als 400 € pro Monat verdienen, sind keine Minijobber, also keine geringfügig entlohnte Kräfte mehr. Wenn ein Beschäftigungsverhältnis auf Dauer angelegt ist und die Aushilfe nicht mehr als 800 €/Monat verdient, gilt sie als Midijobber und hat eine so genannte Beschäftigung in der Gleitzone. Wo liegt nun der Unterschied zwischen Minijob und Midijob?

Das bedeutet eine Beschäftigung in der Gleitzone für Sie als Arbeitgeber:

Sobald der Verdienst Ihrer Aushilfe die 400 €-Grenze übersteigt, zahlen Sie als Arbeitgeber nicht mehr die für den Minijob üblichen Pauschalabgaben in Höhe von 30% für die Sozialabgaben.
Für Aushilfen mit einer Beschäftigung in der Gleitzone zahlen Sie den regulären Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben und kommen damit derzeit auf rund 20 % Abgaben vom Brutto-Lohn. Das ist also günstiger für Sie als die pauschalen Abgaben für eine 400-€-Kraft - es sei denn, der Minijobber ist privat krankenversichert.

Selbstständigkeit 2008
So machen Sie als Selbstständiger in 2008 mehr Umsatz und Gewinn!
Testen Sie "Selbstständig heute" 4 Wochen gratis!

Für Aushilfen mit einer Beschäftigung in der Gleitzone gilt:

Im Gegensatz zum Minijob zahlen sie Sozialabgaben. Allerdings ist der Arbeitnehmeranteil an den Sozialabgaben reduziert. Die Aushilfe zahlt weniger als rund 20 % Sozialabgaben - und zwar umso weniger, je näher ihr Verdienst an der 400-€-Grenze liegt. Bei 800 € Monatsverdienst entspricht die Höhe des Arbeitnehmeranteils an den Sozialabgaben dann in etwa wieder Ihrem Arbeitgeberanteil. Zudem ist eine Beschäftigung in der Gleitzone regulär lohnsteuerpflichtig, was das Netto der Aushilfe weiter schmälert.

Wann sich eine Beschäftigung in der Gleitzone lohnt

Das bedeutet: Aus Ihrer Sicht ist es durchaus sinnvoll, eine gesetzlich krankenversicherte Aushilfe etwa für 410 €/Monat in der Gleitzone statt mit 400 €/Monat geringfügig entlohnt zu beschäftigen. Sie haben dann eine geringere Abgabenlast.
Für Ihre Aushilfe ist die Beschäftigung in der Gleitzone aber mit höheren Abgaben als ein Minijob verbunden. Sie wird sich dann darauf einlassen, wenn es ihr darum geht, für einen relativ geringen Betrag die vollen Ansprüche in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erwerben.
Ist Ihre Aushilfe jedoch über eine andere Beschäftigung oder über ihren Ehepartner krankenversichert, macht es aus ihrer Sicht wenig Sinn, für etwas mehr als 400 € für Sie zu arbeiten. Wollen Sie sie für Ihr Unternehmen gewinnen, sollten Sie unter der Grenze bleiben und das Beschäftigungsverhältnis doch als 400-€-Job gestalten.

Personal und Arbeitsrecht aktuell

Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Die wichtigsten Gesetze für Ihre Personalpraxis

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Machen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung unangreifbar!

erkennen.vorbeugen.handeln: Gesunde Arbeit für zufriedene Mitarbeiter

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte