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Mini-Jobber kann Rentenbeitrag aufstocken - aus eigener Tasche

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Von Astrid Engel,

Trotz der pauschalen Rentenbeiträge des Arbeitgebers ist ein Arbeitnehmer durch einen Mini-Job allein nicht rentenversichert. Aber: Jeder 400-Euro-Jobber kann auf eigene Kosten seinen Rentenbeitrag auf den gesetzlichen Beitragssatz von 19,9 % aufstocken. Damit erwirbt er Rentenansprüche. Das kann sich lohnen, besonders für Hausfrauen, denen noch einige Monate oder Jahre Anrechnungszeit fehlen.

Trotz der pauschalen Rentenbeiträge des Arbeitgebers ist ein Arbeitnehmer durch einen Mini-Job allein nicht rentenversichert. Aber: Jeder 400-Euro-Jobber kann auf eigene Kosten seinen Rentenbeitrag auf den gesetzlichen Beitragssatz von 19,9 % (2009) aufstocken. Damit erwirbt er Rentenansprüche. Das kann sich lohnen, besonders für Hausfrauen, denen noch einige Monate oder Jahre Anrechnungszeit fehlen.


Mini-Jobber informieren, dass sie ihren Rentenbeitrag aufstocken können

Machen Sie als Arbeitgeber Ihre 400-Euro-Kräfte schriftlich darauf aufmerksam, dass sie ihren Rentenbeitrag selber aufstocken dürfen. Dazu sind Sie verpflichtet.

Musterformulierung: Hinweis auf die Verzichtsmöglichkeit

Der Arbeitgeber weist den Arbeitnehmer darauf hin, dass neben dem pauschalen Arbeitgeberbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % auch ein Aufstockungsbetrag vom Arbeitnehmer geleistet werden kann, wodurch er die Stellung eines versicherungspflichtigen Arbeitnehmers erwirbt. Hierzu muss der Arbeitnehmer durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichten.

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Will ein Mini-Jobber den Rentenbeitrag aufstocken, muss er das gegenüber Ihnen als Arbeitgeber schriftlich erklären.

Musterformulierung: Verzichtserklärung


Hiermit erkläre ich meinen Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit, die normalerweise mit meiner geringfügig entlohnten Beschäftigung einhergeht. Ich bin damit einverstanden, dass Sie als Arbeitgeber 4,9 % meines Lohns einbehalten und an den Rentenversicherungsträger abführen.
(Unterschrift des Arbeitnehmers)


So gehen Sie als Arbeitgeber vor

Die Verzichtserklärung leiten Sie an die Knappschaft Bahn See (früher Bundesknappschaft) weiter. Eine Kopie nehmen Sie zu den Lohnunterlagen des betreffenden Arbeitnehmers. Den Aufstockungsbetrag zahlen nicht Sie, sondern der Arbeitnehmer. Also bekommt er von Ihnen den Lohn nicht in voller Höhe, sondern Sie behalten den freiwilligen Rentenversicherungsbeitrag ein und führen ihn zusammen mit der Arbeitgeber- Pauschale von 30 % an die Knappschaft Bahn See ab. Widerrufen kann der Mini-Jobber seine Entscheidung für die gesamte Dauer der geringfügig entlohnten Beschäftigung bei Ihnen nicht.

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