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Mitarbeiter auf Abruf beschäftigen: So senken Sie Ihre Personalkosten

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Von Astrid Engel,

Mitarbeiter auf Abruf beschäftigen heißt, dass Sie mit Ihrem Mitarbeiter von vornherein für einen bestimmten Zeitraum den Umfang der Arbeitsleistung vereinbaren, den er Ihnen schuldet. Dabei kann es sich um eine Woche, einen Monat oder auch ein Jahr handeln.

Eine besondere Form der Teilzeitarbeit ist die bedarfsabhängige Arbeitszeit, die gerade in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise wieder spürbar an Bedeutung gewinnt.

Mitarbeiter auf Abruf beschäftigen heißt, dass Sie mit Ihrem Mitarbeiter von vornherein für einen bestimmten Zeitraum den Umfang der Arbeitsleistung vereinbaren, den er Ihnen schuldet. Dabei kann es sich um eine Woche, einen Monat oder auch ein Jahr handeln.

Ihnen als Arbeitgeber ist dabei das Recht eingeräumt, die Lage der Arbeitszeit durch Abruf zu bestimmen.

Achtung: Der Arbeitsvertrag muss unbedingt eine Regelung enthalten, wie viele Stunden Sie als Arbeitgeber im Monat mindestens und höchstens abrufen beziehungsweise bezahlen müssen. Dabei sind Sie in Ihrer Gestaltung nicht völlig frei.

Um dem Mitarbeiter auf Abruf ein Mindestmaß an Sicherheit zu verschaffen, gelten folgende gesetzliche Vorgaben:

Beachten Sie die 10-Stunden-Regel, wenn Sie Mitarbeiter auf Abruf beschäftigen

Eine Arbeitszeit von zehn Stunden pro Woche und drei Stunden je Einsatz gilt als vereinbart, wenn Sie mit Ihrem Mitarbeiter keine Regelung über die Dauer der Arbeitszeit treffen. Diese zehn Stunden müssen Sie als Arbeitgeber vergüten, ohne Rücksicht darauf, ob Sie Ihren Mitarbeiter zur Arbeitsleistung abrufen oder nicht. Ob Sie während der Woche überhaupt einen Bedarf an der Mitarbeit des Arbeitnehmers haben, spielt für diese zehn Stunden dann keine Rolle.

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Ausnahme: In einem Tarifvertrag ist geregelt, dass sich die Arbeitszeit teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer nach dem Arbeitsanfall richtet, ohne dass zugleich eine bestimmte Dauer der Arbeitszeit festgelegt wird.

Interessantes Kombi-Modell: Mitarbeiter auf Abruf und zusätzlich fest einsetzen

Und auch das ist möglich: Sie vereinbaren mit einem Mitarbeiter eine Kombination aus fester Arbeitszeit und Mitarbeit auf Abruf.

Beispiel: Eine Mitarbeiterin aus dem Kundenservice arbeitet montags bis mittwochs jeweils vormittags von 8 bis 12 Uhr. Für donnerstags und freitags vereinbaren Sie mit ihr eine Mitarbeit auf Abruf.

Arbeit auf Abruf bedeutet allerdings nicht, dass Sie buchstäblich jederzeit auf Ihren Mitarbeiter zugreifen können. Er kann verlangen, dass Sie sich spätestens vier Tage vor dem gewünschten Einsatz bei ihm melden. Dabei gilt folgende Besonderheit: Fällt der letzte Tag der Ankündigungsfrist auf einen Sonnabend oder Sonntag oder einen Feiertag, so muss die Ankündigung spätestens an dem vorausgegangenen Werktag erfolgen.

Beispiel: Die Arbeit soll am Montag aufgenommen werden. Dann müssen Sie spätestens am Mittwoch bei Ihrem Mitarbeiter anrufen. Soll er hingegen an einem Mittwoch die Arbeit aufnehmen, müssen Sie ihn spätestens am vorausgehenden Freitag informieren.

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