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Mitarbeiter informieren: Wie machen Sie es richtig?

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Von Astrid Engel,

Es gibt immer noch Chefs, die ihre Anweisungen fast befehlend formulieren, nach dem Motto: "Mach es, weil ich es besser weiß und der Chef bin." Diese Form der Führung löst nicht gerade Motivationsschübe in einem Mitarbeiter aus.

Es gibt immer noch Chefs, die ihre Anweisungen fast befehlend formulieren, nach dem Motto: "Mach es, weil ich es besser weiß und der Chef bin." Diese Form der Führung löst nicht gerade Motivationsschübe in einem Mitarbeiter aus.

Nicht umsonst ergeben Studien immer wieder: Teams, die teamorientiert geführt werden, haben ein besseres Arbeitsklima, eine höhere Motivation, sind produktiver und haben eine geringere Fluktuationsrate als Teams, die eher autoritär geführt werden.

Achten Sie deshalb auf den Ton, wenn Sie Ihre Mitarbeiter informieren und ihnen Anweisungen geben. Das heißt: Kommunizieren und informieren Sie

  • konsequent
  • sensibel und
  • auf Augenhöhe

mit ihnen. Diese Form der Kommunikation wird von Mitarbeitern gerne angenommen. Denn ein kollegialer und transparenter Umgang des Chefs mit den Mitarbeitern fördert ein beziehungsorientiertes Klima. Ganz klar, dass damit auch die Motivation steigt, Zielvorgaben umzusetzen und zu erreichen.

Setzen Sie deshalb das folgende Kommunikationsverhalten ganz gezielt ein:


1. Informieren Sie konsequent.

Das heißt: Geben Sie dem Mitarbeiter eine Anweisung freundlich und informieren Sie den Mitarbeiter gleichzeitig darüber, warum er das tun soll und welche Konsequenzen sich ergeben, wenn er die Anweisung nicht befolgt.

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Beispiel: "Ich halte es für notwendig, dass Sie jede Absage eines Kunden genau nach den Gründen hinterfragen. Dann wissen wir, an welchen Punkten wir mit gezielter Qualitätsverbesserung ansetzen können. Wenn wir nicht hinterfragen, können wir nichts ändern und verlieren dieses Kundenpotenzial an den Wettbewerb." Jetzt weiß Ihr Mitarbeiter, warum genau Sie das von ihm verlangen.

Warum wirkt dieser Informationsstil motivierender? Weil Sie die Botschaft vermitteln: "Mach es, wenn du einsiehst, dass es notwendig ist."


2. Informieren Sie sensibel.

Das heißt, nehmen Sie Rücksicht auf die Gefühle Ihres Gegenübers und überrollen Sie es nicht. Ihr Mitarbeiter fühlt sich so von Ihnen nicht nur als ausführendes Organ, sondern auch als Mensch angesprochen.

Hier ein Beispiel für sensible und gezielte Information: "Ich brauche die Aufstellung der Umsatzzahlen vom vergangenen Quartal noch heute von Ihnen, Frau Blum. Ich weiß, dass Sie zurzeit sehr viel zu tun haben. Aber die Umsatzzahlen haben oberste Priorität. Wenn wir der Bank die Zahlen morgen nicht schwarz auf weiß vorlegen können, kann ich unsere Ziele für das nächste Halbjahr nicht schlüssig belegen."


3. Informieren Sie auf Augenhöhe.

Reden Sie nicht von oben herab mit Ihren Mitarbeitern wie es oft Vorgesetzte tun, die ihren Status "heraushängen" lassen. Das demotiviert. Und auch in Verhandlungen schaffen Sie mit der Kommunikation auf Augenhöhe ein entspanntes und angenehmes Klima.

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