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Muss ich auch an Mini-Jobber Weihnachtsgeld zahlen?

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Von Astrid Engel,

Frage: Ich habe nur 2 Mitarbeiter, darunter einen Mini-Jobber. Muss ich den beiden jetzt Weihnachtsgeld zahlen? Antwort: Nein, das müssen Sie nicht - außer in den folgenden 3 Fällen: Eine Pflicht zur Zahlung von Weihnachtsgeld besteht,

Frage: Ich habe nur 2 Mitarbeiter, darunter einen Mini-Jobber. Muss ich den beiden jetzt Weihnachtsgeld zahlen?
Antwort: Nein, das müssen Sie nicht - außer in den folgenden 3 Fällen:
Eine Pflicht zur Zahlung von Weihnachtsgeld besteht,

  1. wenn Sie das im Arbeitsvertrag vereinbart haben,
  2. wenn ein für Sie geltender Tarifvertrag das vorsieht oder
  3. wegen "betrieblicher Übung". Das ist dann der Fall, wenn Sie in drei Vorjahren Weihnachtsgeld gezahlt haben, ohne das unter einen Freiwilligkeitsvorbehalt zu stellen.

Achten Sie darauf, dass Ihre Weihnachtsgeld-Zahlung freiwillig bleibt

Ansonsten können Sie frei entscheiden, ob und wie viel Weihnachtsgeld Sie zahlen wollen. Wenn ja, geschieht das üblicherweise mit dem November-Gehalt. Wollen Sie Weihnachtsgeld zahlen, behandeln Sie gerade in einem Kleinbetrieb am besten alle Mitarbeiter gleich. Achten Sie darauf, dass Ihre Zuwendung freiwillig bleibt, also keine betriebliche Übung entsteht.
Dann können Sie die Zahlung in den folgenden Jahren kürzen oder ganz streichen. Formulieren Sie dazu einen schriftlichen „Freiwilligkeitsvorbehalt“ in einem Begleitschreiben zum Weihnachtsgeld, das Sie den Mitarbeiter aus Nachweisgründen unterzeichnen lassen. Nehmen Sie den unterzeichneten Vermerk dann zu Ihren Personalakten.

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Textbaustein für Ihren Freiwilligkeitsvorbehalt:
2008 war ein erfolgreiches Jahr für unseren Betrieb. Herzlichen Dank, dass Sie dazu beigetragen haben. Ich freue mich, Ihnen deshalb ein Weihnachtsgeld in Höhe von ... € mit dem November- Gehalt auszahlen zu können.
Ich weise darauf hin, dass dies eine freiwillige Leistung ist, durch die kein Rechtsanspruch auf zukünftige Zahlungen entsteht.

Gehaltsextras können sinnvoller sein als Weihnachtsgeld

Für das von Ihnen gezahlte Weihnachtsgeld fallen die üblichen Abgaben an. Wollen Sie ohnehin "nur" einen Betrag von einigen Hundert Euro zur Belohnung und Motivation ausgeben, machen Sie das statt mit Weihnachtsgeld besser mit abgabenfreien Gehaltsextras. Das kann zum Beispiel die Überlassung eines betrieblichen Handys zur freien privaten Nutzung sein, etwa mit einem Prepaid- Guthaben von 50 €/Monat.

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