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Rede halten: So begeistern Sie Ihr Publikum

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Reden halten und damit begeistern
Reden halten und damit begeistern

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Bei vielen löst es Unbehagen aus, wenn sie eine Rede halten sollen. Doch mit der richtigen Vorbereitung meistern Sie jede Rede spielend.

Flößt es Ihnen auch Unbehagen ein, wenn Sie gebeten werden, z.B. zum Dienstjubiläum einer Mitarbeiterin eine Rede zu halten? Falls ja, sind Sie mit diesem Gefühl nicht allein. Viele denken nämlich bei dem Thema Rede eher an ihre eigenen Erfahrungen mit Rednern – und die sind häufig negativ. Damit Sie überzeugen, wenn Sie eine Rede halten, sollten Sie vor allem eins beherzigen: Eine überzeugende Rede muss eine Struktur verfolgen, einen roten Faden haben. Diese Struktur muss in jeder Phase Ihrer Rede deutlich erkennbar sein: In der Einleitung, in der Reihenfolge der Informationen im Hauptteil und im Schlussteil. Um das Interesse Ihrer Zuhörer zu gewinnen, ist ein guter Einstig in die Rede besonders wichtig.

So gelingt Ihnen ein treffender Einstieg in Ihre Rede

Es gibt 2 bewährte Techniken, die den Einstieg in Ihre Rede erleichtern:

1. Positivaussage: Die einfachste Weise, Menschen für sich einzunehmen, besteht darin, etwas Positives zu sagen („1998 bin ich zum letzten Mal in Berlin gewesen. Damals war Berlin für mich eine Stadt unter vielen. Heute aber bin ich sehr beeindruckt von ...“). Wichtig bei der Anwendung einer Positivaussage als Einstieg in Ihre Rede ist die innere Einstellung. Es ist wichtig, dass Sie wirklich meinen, was Sie sagen. Sonst klingt es nicht echt.

2. Aufhängertechnik: Diese Technik verfolgt als Einstieg in die Rede das Ziel, das Thema mit etwas anderem in Beziehung zu bringen, es daran „aufzuhängen“. Eine gute Möglichkeit ist, etwas zum Ort der Veranstaltung oder zu den Rahmenbedingungen zu sagen („Nur wenige von Ihnen wissen, dass ich hier in der Nähe aufgewachsen bin. Damals war für mich dieser Ort ...“). Andere Aufhänger als Einstieg in die Rede sind z.B. das Wetter oder aktuelle Ereignisse aus Sport, Politik und Gesellschaft. Auch Zitate oder Anekdoten – sofern sie zur Situation passen – bieten sich als Einstieg in eine Rede an.

Nutzen Sie für Ihre Rede einen Stichwortzettel

Arbeiten Sie bei der Vorbereitung Ihrer Rede mit einem Stichwortzettel. Beachten Sie dabei: Notieren Sie auf Ihrem Stichwortzettel nur Gedankengänge, keine vollständigen Sätze. Ausnahmen sind Zitate, besonders wichtige Aussagen und eventuell der einleitende und der Schlusssatz:

  • Nehmen Sie für Ihre Notizen DIN-A5-Karten. Diese können Sie ohne Probleme in einer Hand halten. Schreiben Sie nicht mehr als 8 Wörter auf einen Stichwortzettel. So können Sie alles gut lesen.
  • Nehmen Sie sich Zeit, auf Ihre Stichwortzettel zu schauen. Sprechen Sie währenddessen nicht. Schauen Sie dann wieder die Zuhörer an.
  • Sprechen Sie frei. Verzichten Sie auf das Anfertigen eines ausformulierten Manuskripts. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn Sie aus dem Konzept geraten. Reden Sie weiter bis zum Schluss.

Praxis-Tipp: Jede gute Rede will geübt sein. Wenn es sich um eine wichtige Rede handelt, sollten Sie deshalb eine Generalprobe vor Ihrer Familie oder Ihren Freunden machen. So gewinnen Sie Sicherheit und korrigieren „Stolpersteine“.

Mit diesen rhetorischen Mitteln gestalten Sie Ihre Rede interessanter

Lassen Sie sich durch Lampenfieber nicht aus der Ruhe bringen

Vielleicht kennen Sie die Symptome aus eigener Erfahrung: Feuchte Hände, pochendes Herz, oberflächliche und zu schnelle Atmung. Lampenfieber ist normal. Selbst erfahrene Redner leiden darunter. Allerdings wird bei der Beurteilung von Lampenfieber häufig ein wichtiger Aspekt übersehen: Wenn der Redner beim Vortrag innerlich nicht zumindest ein bisschen aufgeregt ist, wie soll dann seine Botschaft Funken schlagen, wie soll sie auf die Zuhörer überspringen? Lampenfieber schafft also produktive Erregung. Aus diesem Grund sagen viele Schauspieler, dass sie ohne Lampenfieber nur halb so gute Vorstellungen geben. Die beiden wichtigsten Regeln für den Umgang mit Lampenfieber lauten deshalb:

1. Gestehen Sie sich offen ein, dass Sie vor einer Rede Angst haben wie die meisten anderen Menschen auch. Vermeiden Sie es, sich für Ihre Ängste zu beschuldigen, so „blödsinnig und unvernünftig“ Ihnen diese auch vorkommen mögen.

2. Nutzen Sie jede Gelegenheit, vor Gruppen zu sprechen. Immer wenn sich in einer Besprechung mal wieder niemand meldet, um die Moderation zu übernehmen, wenn in einer Arbeitsgruppe keiner die Ergebnisse präsentieren will, melden Sie sich. Nur so bekommen Sie die notwendige Übung und werden immer sicherer in Ihrem Auftreten.

Nutzen Sie diese Strategien gegen Ihr Lampenfieber!

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