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So formulieren Sie Probezeit-Regelungen

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Arbeitsrecht Probezeit

Von Günter Stein,

Sie können die Probezeit in 2 Formen vereinbaren:

Unbefristeter Arbeitsvertrag

Hier schließen Sie mit Ihrem neuen Mitarbeiter gleich einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab, bei dem Sie die erste Zeit als Probezeit vereinbaren:

Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet und beginnt am ...

Die ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses gelten als Probezeit. Während dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis von jeder Vertragspartei mit einer Frist von 2 Wochen zu jedem Termin schriftlich gekündigt werden.

Probearbeitsvertrag

Hier vereinbaren Sie zunächst nur einen auf die Probezeit befristeten Arbeitsvertrag. Vorteil:

  • Wollen Sie Ihren Arbeitnehmer nach der Probezeit nicht übernehmen, dann müssen Sie keine Kündigung aussprechen und
  • müssen keinen besonderen Kündigungsschutz beachten.

Vereinbaren Sie die Befristung aber immer schriftlich, sonst ist sie unwirksam und Sie sind ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen:

Das Arbeitsverhältnis wird befristet auf die Dauer von ... Monaten zur Probe abgeschlossen. Befristungsgrund ist hierbei der Sachgrund der Erprobung (§ 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 TzBfG).

Das Arbeitsverhältnis beginnt am ... und endet – ohne dass es einer Kündigung bedarf – am ..., sofern es nicht zuvor verlängert wird.

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