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Qualitätsmanagement: Best practice - Eine gute interne Kommunikation bindet Mitarbeiter in Veränderungsprozesse ein

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Qualitätsmanagement Kommunikation

Von Günter Stein,

Leitbilder und Unternehmensziele müssen, wenn sie eine Wirkung entfalten sollen, von möglichst vielen Beschäftigten mitgetragen werden. In einem Krankenhausunternehmen mit 2000 Beschäftigten stellt dies hohe Anforderungen an die interne Kommunikation.

 

Das Beispiel der Kliniken Maria Hilf GmbH in Mönchengladbach zeigt, wie solche Kommunikationsprozesse effektiv und erfolgreich gesteuert werden können. Das Best-practice-Beispiel ist auf andere Betriebe gut übertragbar.

 

Drei Fahnen der Klinik Maria Hilf vor blauem Himmel

„Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut.“ – Dieser Satz aus dem Leitbild des Unternehmens war Maßstab für die Reorganisation. Für ein konfessionell geprägtes, werteorientiertes Unternehmen war es auf der anderen Seite wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Prozess intensiv mit einzubinden. 2006 wurden alle Mitarbeiter und auch Patienten von einem Beratungsunternehmen befragt. An der Auswertung waren die Beschäftigten selbst beteiligt. Führungskräfte der mittleren Ebene wurden verpflichtet, die Ergebnisse mit allen Mitarbeitern auszuwerten und Veränderungs- und Verbesserungswünsche aufzunehmen.

Zahlreiche Verbesserungen erzielt

Aus den schriftlichen Rückmeldungen an das Management resultierten eine Reihe von Verbesserungen:

  • Personaleinsatz immer sehr eng an den Bedürfnissen orientiert. Notwendige Personalaufstockungen werden vorgenommen. Mitarbeiter erhalten immer eine Begründung für die Entscheidungen von "oben".
  • Auch die Verteilung technischer Ressourcen folgt sehr eng und flexibel den Bedürfnissen.
  • Alle Mitarbeiter im Pflegedienst sind verpflichtet, jährlich während der Dienstzeit zwei Fortbildungen zu besuchen, z. B. über Kinästhetik, Intensivpflege, Palliativmedizin, Onkologie, Supervisionen, Entspannungstechniken, Rückenschulen, Stressbewältigung.
  • EDV und Internet stehen den Mitarbeitern auch in ihrer Freizeit zur Verfügung.
  • Nutzung der Patienten-Seelsorge und der Psychologen auch für Mitarbeiter
  • zahlreiche Dienstzeitmodelle
  • Der Nachwuchs in der Pflege wird selbst ausgebildet. Dafür stehen 140 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses verstehen sich als Dienstgemeinschaft – in den Kliniken Maria Hilf ist dies viel mehr als nur ein Schlagwort. Ergebnisse:

  • erfolgreiche Restrukturierung
  • Steigerung der Effizienz im Unternehmen

Die Erfolgsfaktoren lagen vor allem in der umfassenden, offenen Kommunikation und der engen Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Hierachieebenen.

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