Gratis-Download

Wenn Sie einen Kandidaten zum Bewerberinterview einladen, haben Sie sich bereits davon überzeugt, dass zumindest formal eine Eignung für die...

Jetzt downloaden

Der ultimative Lebenslauf-Check: So decken Sie jedes Manko auf

0 Beurteilungen
Urheber: contrastwerkstatt | Fotolia

Von Angelika Rodatus,

Wenn sie neue Mitarbeiter suchen, erhalten Sie je nach Stellenangebot eine Vielzahl von Bewerbungen, weil für Bewerber mittlerweile der Aufwand, eine Bewerbung zu schreiben, im Onlineverfahren relativ gering ist. Ihre Zeit aber ist kostbar. Nutzen Sie deshalb die folgende Checkliste, um die Lebensläufe Ihrer Bewerber effizient zu prüfen und maximal Zeit zu sparen.

Beachten Sie: Seit Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes müssen Bewerber im Lebenslauf folgende Angaben nicht mehr machen:

  • Geburtsdatum/-ort
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Lichtbild
  • Nationalität
  • Religion
  • Zahl der Kinder

Checkliste: So prüfen Sie Lebensläufe strukturiert und effizient

  • Das Layout ist gut strukturiert, übersichtlich, einheitlich und ansprechend.
  • Der Lebenslauf enthält alle relevanten Kontaktdaten wie Vorname, Name, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse.
  • Die wichtigsten Lebenslaufdaten stehen auf der ersten Seite.
  • Der Lebenslauf enthält keine Rechtschreibfehler.
  • Der Lebenslauf ist nicht länger als 2, maximal 3 Seiten.
  • Sie können den Lebenslauf fließend lesen und erkennen sofort einen roten Faden.
    D. h.: Die Ausbildung, die erworbenen Qualifikationen und die Erfahrungen bauen logisch aufeinander auf.
    __ads-468x60-centered__
  • Der Lebenslauf ist lückenlos. Falls nicht: Werden Lücken glaubhaft erklärt?
  • „Umwege“ im Lebenslauf werden nachvollziehbar dargestellt und kurz erläutert.
  • Der Kandidat weist ausreichende Qualifikationen für die in der Stellenanzeige geforderten Kompetenzen aus. Er versucht nicht, den Mangel an Qualifikation nicht durch wahllose Angaben von Praktika aufzumöbeln.
  • Der Lebenslauf entspricht den fachlichen Voraussetzungen, die Sie in der Stellenanzeige gefordert haben. Darauf sollten in jedem Fall die jüngsten Positionen und die Ausbildung  hinweisen.
  • Der Bewerber war auch über längere Zeiträume bei einem Unternehmen tätig.
    Vorsicht: Ist die Dauer der Anstellungen immer sehr kurz, nicht länger als ein bis 2 Jahre, weist das auf einen unsteten Jobhopper hin.
  • er Bewerber weist auf sein zusätzliches Engagement neben Studium und Bewerbung hin, z. B. ehrenamtliche Tätigkeit, Vereinstätigkeit usw.
  • Der Lebenslauf ist chronologisch und mit monatlichen Zeitangaben untermauert.
    Vorsicht: Gibt der Kandidat im Lebenslauf nur Zeiträume und Erfahrungen wieder, die er zeitlich nicht einordnet, will er große Lücken verschleiern. Beispiel: 4 Jahre Erfahrung als Mitarbeiter im Pflegedienst
  • Der Bewerber nennt zu jeder Tätigkeit den zugehörigen Firmennamen und Arbeitsort.
  • Der Bewerber zählt zu jeder Tätigkeit 3 bis 5 Hauptaufgaben auf.
  • Er spezifiziert seine Sprachkenntnisse, z. B. Grundkenntnisse, fließend, Muttersprachler

Fazit: Stellen Sie den Daten im Lebenslauf immer die Zeugnisse und Angaben im Anschreiben gegenüber. Nicht selten finden Sie hier Widersprüche, Lücken und Ungereimtheiten

Personal und Arbeitsrecht aktuell

Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Die wichtigsten Gesetze für Ihre Personalpraxis

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Machen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung unangreifbar!

erkennen.vorbeugen.handeln: Gesunde Arbeit für zufriedene Mitarbeiter

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte