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Online-Bewerbungen: Vermeiden Sie Nachlässigkeiten – dann haben Sie beste Chancen auf ein Vorstellungsgespräch

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Die klassische Bewerbungsmappe hat ausgedient – zumindest in Papierform. Immer mehr Organisationen verlangen heute von den Bewerbern Online-Bewerbungen.

Dabei können Sie 2 Formen der Online-Bewerbung unterscheiden:

  1. Die häufigste Form ist die E-Mail-Bewerbung. Das bedeutet: Sie verschicken sämtliche Unterlagen, die Sie bisher in einer Bewerbungsmappe verschickt haben, als E-Mail-Anhang.
  2. Einen Schritt weiter noch geht die Bewerbung per Online-Formular. Dabei bewerben Sie sich mittels eines standardisierten Online-Formulars, das die Organisation auf ihrer Homepage eingestellt hat.

Die Bewerbung per Online-Formular ist bisher in sozialen Einrichtungen nur vereinzelt anzutreffen. Immer häufiger finden Sie bei ausgewiesenen Stellenbeschreibungen allerdings den Hinweis, dass E-Mail-Bewerbungen willkommen sind. Die E-Mail-Bewerbung bietet Ihnen einige entscheidende Vorteile: So sparen Sie Portokosten und müssen die Bewerbung nicht mehr zum Briefkasten bringen.

Leider verführt die Vereinfachung des Bewerbungsverfahrens durch die Online-Bewerbung aber häufig ungewollt zu Nachlässigkeiten wie z. B. zu einer nachlässigen Anrede. Vergessen Sie deshalb niemals: Auch eine E-Mail-Bewerbung ist ein offizielles Schreiben an einen Personalverantwortlichen. Und ob der mit „Hallo, Herr Schmidt“ angesprochen werden möchte, wissen Sie im Zweifelsfall nicht. Für eine Online-Bewerbung gelten deshalb die gleichen Maßstäbe wie für eine Bewerbung in Papierform.

Beachten Sie diese 4 Punkte bei Ihrer E-Mail-Bewerbung

1. Achten Sie bei einer Online-Bewerbung auf eine seriöse Absenderadresse

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt immer noch Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen mit einer E-Mail-Adresse wie seeräuberbraut123 oder casanova240474 verschicken. Auf einen Personalverantwortlichen wirkt das unseriös. Wenn Sie nur eine solche Adresse haben, können Sie sich ohne Probleme eine seriöse E-Mail-Adresse bei einem der vielen kostenlosen Anbieter wie Freenet, Googlemail oder Yahoo einrichten.

2. Verschicken Sie Anhänge einer Online-Bewerbung als PDF

Nicht immer steht in Stellenangeboten, in welchem Datei-Format Ihre Online-Bewerbung gewünscht ist. Machen Sie es sich einfach, und verschicken Sie deshalb den Anhang bzw. die Anhänge – sofern möglich – als PDF-Datei. Dieses Format kann immer gelesen werden.

Falls Sie bisher nie eine PDF-Datei geschrieben haben: Sie können sich das Programm unter www.acrobat.de herunterladen. Fotos und Grafiken integrieren Sie am besten in das Textdokument – falls möglich. Das ist oft besser, als sie einzeln zu schicken. Denken Sie auch daran, dass der Anhang bzw. die Anhänge nicht zu groß sind: Mehr als 3 MB sind nicht akzeptabel.

3. Fassen Sie sämtliche Anhänge Ihrer Online-Bewerbung in einer Datei zusammen

Bei den Anhängen gilt: Weniger ist mehr. Am besten fassen Sie sämtliche Dokumente, die Sie Ihrer E-Mail-Bewerbung anhängen, in einer Datei zusammen, so dass die Dokumente wie in einer klassischen Bewerbungsmappe hintereinanderliegen. Ist das nicht möglich, sollten Sie so wenige Anhänge wie möglich anfügen. Fragen Sie allerdings vorher erst einmal nach, ob ein Anhang überhaupt gewünscht ist. Viele Einrichtungen verzichten gern darauf aus Angst, Viren oder Trojaner in ihr System einzuschleppen. Ist ein Anhang nicht gewünscht, schreiben Sie Anschreiben und Lebenslauf in die E-Mail.

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4. Schicken Sie sich die Online-Bewerbung selbst zu

Last but not least: Prüfen Sie, wie Ihre Bewerbungsunterlagen beim Empfänger landen. So manches Foto ist schon beim Hochladen auf Miniaturformat geschrumpft. Und auch so manches Anschreiben landet beim Adressaten anders, als Sie es für möglich gehalten haben. Das können Sie verhindern, indem Sie die Online-Bewerbung an eine andere Mail-Adresse schicken (z. B. die eines Freundes) – und sehen, wie sie dort ankommt.

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