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Warum Arbeitgeber mehr Absolventen direkt von der Uni einstellen sollten

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Sowohl Uniabsolventen auf der Suche nach dem ersten Job als auch Arbeitgeber, die eine Stelle zu besetzen haben, können davon ein Lied singen: der richtige Job oder der perfekte Kandidat sind schwer zu finden. Während frischgebackene Bachelor- oder Masterstudenten schon seit langem flexibel sind, und auch befristete Verträge und Praktika annehmen um Berufserfahrung zu sammeln, sieht es bei Arbeitgebern meist anders aus. Doch auch sie können davon profitieren, ihre Anforderungen zu lockern und auch Uni-Absolventen ohne einschlägige Berufserfahrung einzustellen. Wir erklären, warum das so ist.

Uni-Absolventen leben sich schnell ein

Wer Uni-Absolventen direkt von der Hochschule einstellt, kann diese schnell in das firmeneigene System einarbeiten, ohne dass eventuell bereits eingeschliffene Arbeitsweisen aus vorhergehenden Stellen ausgemerzt werden müssen. Außerdem kommen diese Bewerber direkt von der Schulbank, sind es also gewöhnt, Wissen schnell aufzunehmen und sofort praktisch anzuwenden. Besonders wenn Sie in einer Abteilung ein neues System einführen wollen und auf der Suche nach „Early Adopters“ sind, können Uni-Absolventen den Rest des Teams mitziehen und wertvolle Überzeugungsarbeit gegenüber den alten Hasen leisten, die etwas „schon immer“ so und nicht anders gemacht haben. Auch für das Betriebsklima ist es gut, Menschen unterschiedlichen Alters zusammenarbeiten zu lassen. Jeder kann vom anderen etwas lernen. Die Jüngeren sind vielleicht manchmal technik-affiner, die Älteren haben dafür mehr Erfahrung mit komplexeren Planungs- und Organisationsaufgaben.

Welche Soft-Skills bringen Uni-Absolventen mit?

Wer heutzutage einen Studienabschluss vorweisen kann, hat drei Jahre lang hart und zielstrebig auf diesen Abschluss hingearbeitet. Oft sind Studenten mehr als 40 Stunden pro Woche mit Vorlesungen, Studium und Hausarbeiten beschäftigt. Sie haben gelernt, ihre Zeit zu strukturieren und ihre Aufgaben zu priorisieren. Sie sind belastungsfähig, denn neben der 40-Stunden-Woche wird nebenbei noch gejobbt, um die steigenden Lebenshaltungskosten in vielen Uni-Städten bewältigen zu können. Viele Studenten, besonders in der Abschluss- und Prüfungsphase, konzentrieren sich lieber auf die Prüfungsvorbereitung, und arbeiten hier weniger. In diesem Zeitraum greifen viele Studenten lieber auf einen Bildungskredit zurück, anstatt zu kellnern. Damit lässt sich das Bafög im fortgeschrittenen Stadium des Studiums aufstocken, und man kann sich voll und ganz dem Studium widmen.

Ein Zweitstudium sagt viel über einen Menschen aus

Auch Absolventen, die über Umwege zu einem späteren Zeitpunkt ein Studium oder Zweitstudium abgeschlossen haben, bringen aus ihrer bisherigen Berufserfahrung – egal aus welcher Branche – wertvolle Soft-Skills mit, die auch in Ihrer Firma von Vorteil sein könnten. Sie sind lernbereit, haben viel Eigeninitiative und arbeiten zielstrebig: denn sie haben aus eigenem Willen ein Zweitstudium absolviert. Es lohnt sich also, den nächsten Bewerber nach Erfahrung im Teamwork und der Einstellung zum eigenständigen Wissenserwerb zu fragen, anstatt nur die Abschlussnoten zu prüfen. Auch wenn der nächste Bewerber das eine oder andere Kriterium auf dem Papier vielleicht nicht vollständig erfüllt: denken Sie darüber nach ob sie das nicht innerhalb weniger Wochen und mit ein bisschen in-house Training selbst in die Hand nehmen können.

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