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Schnelle Bewerber-Vorauswahl: Beurteilen Sie Zeugnisse auf einen Blick

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie aus einer Vielzahl von Bewerbungen die erste Spreu aussortieren wollen, können Sie für eine schnelle Bewerber-Vorauswahl zunächst nach folgender Checkliste vorgehen.Denn die meisten Zeugnisse machen - oberflächlich gesehen - einen guten Eindruck. Vorgesetzte müssen ihre Beurteilungen wohlwollend formulieren, damit der Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt keine Benachteiligungen befürchten muss. Bei genauerem Hinschauen können Sie aber schnell versteckte Mängel erkennen, die unter Umständen auf Defizite des Bewerbers hindeuten.Mit dieser Checkliste gelingt Ihnen eine schnelle Bewerber-VorauswahlJedes "Nein" auf die folgenden Fragen deutet auf eine Auffälligkeit hin:1. Ist der erste optische Eindruck des Zeugnisses ordentlich und sauber?Ein unordentliches - womöglich fleckiges Zeugnis - lässt generelle Rückschlüsse auf die Ordnungsliebe des Bewerbers zu.2. Ist das Zeugnis auf einem Firmenbriefbogen geschrieben?Ein fehlender Firmenbriefbogen kann auf eine Fälschung hindeuten.3. Ist die Überschrift "Zeugnis" vorhanden? Enthält das Zeugnis den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort sowie - wenn vorhanden - die akademischen Titel? Finden Sie die Berufs- und Positionsbezeichnung des Mitarbeiters?Fehlen diese formalen Angaben, kann das eine bewusste Auslassung des früheren Arbeitgebers oder auch ein Versehen sein. In jedem Fall war der Bewerber nicht darauf bedacht, seinen ehemaligen Arbeitgeber auf die Lücken hinzuweisen.4. Enthält das Zeugnis den Beginn und das Ende der Beschäftigung?Nein? Achtung: Ein ungewöhnliches Beendigungsdatum der Beschäftigung kann eine fristlose Kündigung bedeuten.5. Enthält das Zeugnis eine vollständige Beschreibung der ausgeübten Tätigkeit, der Leistungen und des Verhaltens des Mitarbeiters?Auslassungen und Lücken im Bereich Leistung und Verhalten weisen auf Defizite des Bewerbers in diesen Bereichen hin.6. Wird - wenn es sich um eine Vorgesetztentätigkeit handelt - die Führungsfähigkeit des Bewerbers beschrieben?Fehlt die ausdrückliche Bewertung als Führungskraft, weist dies darauf hin, dass der Bewerber als Chef eine Niete war.7. Wird dem Bewerber in der Schlussformel Bedauern über sein Ausscheiden und Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen?Fehlt diese Höflichkeitsformel, kann dies darauf hindeuten, dass der Bewerber sich im Streit von seinem Ex-Chef getrennt hat.8. Entspricht das Ausstellungsdatum des Zeugnisses  annähernd dem Termin des Ausscheidens?Dies kann darauf hindeuten, dass der Bewerber mit seinem Ex-Arbeitgeber eine gerichtliche Auseinandersetzung hatte.

Wenn Sie aus einer Vielzahl von Bewerbungen die erste Spreu aussortieren wollen, können Sie für eine schnelle Bewerber-Vorauswahl zunächst nach folgender Checkliste vorgehen.
Denn die meisten Zeugnisse machen - oberflächlich gesehen - einen guten Eindruck. Vorgesetzte müssen ihre Beurteilungen wohlwollend formulieren, damit der Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt keine Benachteiligungen befürchten muss. Bei genauerem Hinschauen können Sie aber schnell versteckte Mängel erkennen, die unter Umständen auf Defizite des Bewerbers hindeuten.

Mit dieser Checkliste gelingt Ihnen eine schnelle Bewerber-Vorauswahl

Jedes "Nein" auf die folgenden Fragen deutet auf eine Auffälligkeit hin:
1. Ist der erste optische Eindruck des Zeugnisses ordentlich und sauber?
Ein unordentliches - womöglich fleckiges Zeugnis - lässt generelle Rückschlüsse auf die Ordnungsliebe des Bewerbers zu.
2. Ist das Zeugnis auf einem Firmenbriefbogen geschrieben?
Ein fehlender Firmenbriefbogen kann auf eine Fälschung hindeuten.
3. Ist die Überschrift "Zeugnis" vorhanden? Enthält das Zeugnis den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort sowie - wenn vorhanden - die akademischen Titel? Finden Sie die Berufs- und Positionsbezeichnung des Mitarbeiters?
Fehlen diese formalen Angaben, kann das eine bewusste Auslassung des früheren Arbeitgebers oder auch ein Versehen sein. In jedem Fall war der Bewerber nicht darauf bedacht, seinen ehemaligen Arbeitgeber auf die Lücken hinzuweisen.
4. Enthält das Zeugnis den Beginn und das Ende der Beschäftigung?
Nein? Achtung: Ein ungewöhnliches Beendigungsdatum der Beschäftigung kann eine fristlose Kündigung bedeuten.
5. Enthält das Zeugnis eine vollständige Beschreibung der ausgeübten Tätigkeit, der Leistungen und des Verhaltens des Mitarbeiters?
Auslassungen und Lücken im Bereich Leistung und Verhalten weisen auf Defizite des Bewerbers in diesen Bereichen hin.
6. Wird - wenn es sich um eine Vorgesetztentätigkeit handelt - die Führungsfähigkeit des Bewerbers beschrieben?
Fehlt die ausdrückliche Bewertung als Führungskraft, weist dies darauf hin, dass der Bewerber als Chef eine Niete war.
7. Wird dem Bewerber in der Schlussformel Bedauern über sein Ausscheiden und Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen?
Fehlt diese Höflichkeitsformel, kann dies darauf hindeuten, dass der Bewerber sich im Streit von seinem Ex-Chef getrennt hat.
8. Entspricht das Ausstellungsdatum des Zeugnisses  annähernd dem Termin des Ausscheidens?
Dies kann darauf hindeuten, dass der Bewerber mit seinem Ex-Arbeitgeber eine gerichtliche Auseinandersetzung hatte.

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