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Sie wollen einen Praktikanten-Vertrag aufsetzen? Bitteschön!

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Von Astrid Engel,

Praktikanten als Helfer auf Zeit können junge Unternehmen personell ein Stück weit entlasten - wenn auch nur für kurze Zeit. Einen Praktikanten-Vertrag müssen Sie nicht einmal schriftlich besiegeln. Um im Streitfall eine Beweisunterlage in der Hand zu halten, sollten Sie jedoch besser einen schriftlichen Praktikanten-Vertrag schließen.

Praktikanten als Helfer auf Zeit können junge Unternehmen personell ein Stück weit entlasten - wenn auch nur für kurze Zeit. Einen Praktikanten-Vertrag müssen Sie nicht einmal schriftlich besiegeln. Um im Streitfall eine Beweisunterlage in der Hand zu halten, sollten Sie jedoch besser einen schriftlichen Praktikanten-Vertrag schließen.

Wenn Sie einen Praktikanten-Vertrag abschließen, achten Sie darauf, dass es verschiedene Arten von Praktika gibt, die sich nicht nur stark in ihrer Ausgestaltung unterscheiden, sondern auch verschiedenartige Auswirkungen auf die berufspraktische Tätigkeit in Ihrem Betrieb haben.

Das gehört in einen Praktikanten-Vertrag

Beginn und Dauer: Ein Praktikum ist immer für einen bestimmten Zeitraum vorgesehen. Halten Sie vertraglich fest, wann das Praktikum beginnt und wann es endet.

Tätigkeitsbeschreibung: Wenn das Praktikum nicht durch eine Ausbildungsordnung vorgeschrieben ist, erläutern Sie, für welche Tätigkeiten Sie Ihren Praktikanten einsetzen wollen. Bei einem vorgeschriebenen Praktikum verweisen Sie auf den Ausbildungsplan.

Probezeit: Eine Probezeit ist bei einem Praktikanten-Vertrag zwar nicht vorgeschrieben. Sie können jedoch eine Probezeit von bis zu maximal 3 Monaten vereinbaren. In dieser Zeit kann der Praktikanten-Vertrag durch beide Seiten mit sofortiger Wirkung gekündigt werden, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen.

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Kündigung nach der Probezeit: Nach Ende der Probezeit können Sie den Praktikanten nicht mehr entlassen. Das Praktikum endet dann am festgelegten Termin. Allerdings können Sie ihm fristlos kündigen, wenn ein so genannter wichtiger Grund vorliegt - etwa Tätlichkeiten oder Straftaten des Praktikanten. Ihrem Praktikant bleibt ein ordentliches Kündigungsrecht mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder Monatsende.

Vergütung: Nennen Sie die Höhe der Vergütung im Praktikanten-Vertrag. Danach wird bei  bei vielen Praktika auch die Einstufung in der Sozialversicherung vorgenommen. Die Sozialversicherungspflicht richtet sich nach der Art des Praktikums, dem Status Ihres Praktikanten und der Höhe seines Verdienstes bei Ihnen.

Urlaub: Praktikanten haben auch Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Werktagen pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche). Anders kann es bei einem vorgeschriebenen Pflichtpraktikum sein, wenn die jeweilige Schul- und Studienordnung den Urlaubsanspruch regelt. Möglicherweise besteht dann gar kein Urlaubsanspruch für Ihren Praktikanten.

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