Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

So kann Ihr neuer Azubi gut starten

0 Beurteilungen

Von Astrid Engel,

Zum 1.8. startet in vielen Bundesländern das neue Ausbildungsjahr. Wenn auch Sie dieses Jahr einen Azubi eingestellt haben, sollten Sie jetzt mit den Vorbereitungen für seinen Berufsstart anfangen. Schließlich haben Sie nur die kurze Probezeit von 3 Monaten (§ 13 BbiG), um zu beurteilen, ob der Azubi der Richtige für Sie ist.

Zum 1.8. startet in vielen Bundesländern das neue Ausbildungsjahr. Wenn auch Sie dieses Jahr einen Azubi eingestellt haben, sollten Sie jetzt mit den Vorbereitungen für seinen Berufsstart anfangen. Schließlich haben Sie nur die kurze Probezeit von 3 Monaten (§ 13 BbiG), um zu beurteilen, ob der Azubi der Richtige für Sie ist.

Außerdem sollten Sie dem neuen Azubi den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Je motivierter er ist und bleibt und je schneller er sich einarbeitet, umso schneller haben Sie von ihm einen Nutzen, der die durch ihn entstehenden Kosten aufwiegt.

1.Stellen Sie sicher, dass der neue Azubi überhaupt erscheint

Leider ist es gar nicht so selten, dass Jugendliche mehrere Ausbildungsverträge unterscheiben (immer nach dem Motto: „Mal sehen, ob was Besseres nachkommt“) und dann einen oder mehrere Arbeitgeber einfach versetzen. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie 2 bis 3 Wochen vor dem 1.    Arbeitstag dem Azubi einen Brief schreiben, in dem Sie ihn bitten, schon mal seine Lohnsteuerkarte einzureichen. Wer nicht vor hat, zu kommen, wird Ihnen die Karte nicht bringen.

2.Bereiten Sie alle Unterlagen für den Azubi vor

Wenn Ihr Azubi noch minderjährig ist, müssen Sie das Jugendarbeitsschutzgesetz besorgen und aushängen.
Daneben sollten Sie eine Ausbildungsmappe erstellen, die folgende Informationen enthält:

  • den betrieblichen Ausbildungsplan für die ersten 6 Monate der Ausbildung (Wo wird der Azubi eingesetzt, was soll er da lernen?)
  • die bei Ihnen geltende Arbeitszeitregelung (Arbeitsbeginn und -ende, Pausenzeiten – beachten Sie dabei, dass einem minderjährigen Azubi längere Pausenzeiten zustehen!)
  • Ihre Betriebsordnung (auch wenn sie sonst ungeschrieben gilt: Darf z. B. Bei der Arbeit geraucht oder Radio gehört werden? Wie muss der Arbeitsplatz abends verlassen werden?)
  • Sicherheitsvorschriften zur Unfall- und Feuerverhütung.

So eine Azubi-Mappe macht Ihnen zwar erst mal Arbeit, spart aber später eine Menge Nachfragen, Missverständnisse und Fehler.

3.Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über den Azubi

Beschreiben Sie ihnen kurz den neuen Azubi (Alter, Schulabschluss, Eindruck aus dem Vorstellungsgespräch) und den Ausbildungsplan, damit sie wissen, warum er was wann machen soll. Bitten Sie evtl. einen erfahrenen Mitarbeiter, sich als „Pate“ zur Verfügung zu stellen, der sich in der Anfangszeit besonders um den Azubi kümmert, wenn Sie selbst keine Zeit dafür haben.

4.Nehmen Sie sich anfangs selbst viel Zeit für den Azubi

Planen Sie Ihre Termine so, dass Sie am 1. Arbeitstag Ihres „Neuen“ da sind, um ihn persönlich zu begrüßen und herumzuführen. Das drückt Wertschätzung und Ermutigung aus - 2 Dinge, die ein Berufsanfänger unbedingt braucht! Erkundigen Sie sich am Anfang täglich nach den Erfahrungen, Eindrücken und Problemen Ihres Azubis. Beobachten Sie genau, wie er sich verhält, wie er mit den Kollegen und den Sachaufgaben klarkommt, wie interessiert und gelehrig er sich zeigt. Sprechen Sie ihn auf Fehler sofort an, und zeigen Sie ihm – freundlich! – wie er es besser machen kann.

Diese Aufmerksamkeit am Anfang zahlt sich aus, denn: Unmotivierte Drückeberger sollten Sie möglichst schnell identifizieren, um noch in der Probezeit kündigen zu können.

Personal und Arbeitsrecht aktuell

Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Die wichtigsten Gesetze für Ihre Personalpraxis

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Machen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung unangreifbar!

erkennen.vorbeugen.handeln: Gesunde Arbeit für zufriedene Mitarbeiter

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte