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So lohnt es sich, wenn Sie Ihre Ehefrau als Minijobberin beschäftigen

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie einen Ehepartner in Ihrem Betrieb beschäftigen, ist ein Minijob besonders interessant. Angenommen, Sie stellen Ihre Ehefrau als Minijobberin ein, um die Homepage Ihres Unternehmens regelmäßig zu aktualisieren. Sie kann damit bis zu 400 Euro monatlich steuer- und sozialabgabenfrei verdienen - pro Jahr bis zu 4.800 Euro. Sind Sie gemeinsam bei der Steuer veranlagt, hat der Verdienst zudem keine Auswirkungen auf die Steuerprogression.

Wenn Sie einen Ehepartner in Ihrem Betrieb beschäftigen, ist ein Minijob besonders interessant. Angenommen, Sie stellen Ihre Ehefrau als Minijobberin ein, um die Homepage Ihres Unternehmens regelmäßig zu aktualisieren. Sie kann damit bis zu 400 Euro monatlich steuer- und sozialabgabenfrei verdienen - pro Jahr bis zu 4.800 Euro. Sind Sie gemeinsam bei der Steuer veranlagt, hat der Verdienst zudem keine Auswirkungen auf die Steuerprogression.

Was Ihre Ehefrau als Minijobberin außerdem erhalten darf

Bei der Prüfung der 400-€-Grenze bleibt steuerfreier oder pauschal versteuerter Arbeitslohn außer Betracht. Daher können Sie Ihrer Ehefrau zusätzlich zu den 400 € im Monat zum Beispiel folgende Bezüge zukommen lassen:

  • Sachbezüge bis 44 € monatlich (beispielsweise für Benzingutscheine),
  • Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit,
  • Zuschüsse zu den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die pauschal mit 15 % versteuert werden (seit 2007 erst ab dem 21. Entfernungskilometer),
  • Job-Tickets für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die pauschal mit 15 % versteuert werden (seit 2007 ab dem 21. Entfernungskilometer),
  • Überlassung von PCs und Zuschüsse zur Internetnutzung, sofern diese mit 25 % pauschal versteuert werden.

So sparen Sie, wenn Ihre Ehefrau als Minijobberin arbeitet

Ihre GmbH als Arbeitgeber zahlt für einen Minijob eine Pauschalabgabe von 30 % des Verdienstes an die Minijob-Zentrale. Sind in Ihrem Betrieb nicht mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt, kommt noch die Umlage U1 (Lohnfortzahlungs-Versicherung für Krankheitsfälle) in Höhe von 0,1% des Lohns hinzu.

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Beispiel: Der Verdienst Ihrer Ehefrau als Minijobberin beträgt 400 Euro im Monat. Diese Betriebsausgaben entstehen monatlich für Sie:
Bruttoarbeitslohn = 400,00 Euro
+ 30 % Pauschalabgabe inkl. Steuern = 120,00 Euro
+ 0,1% Umlage U1 = 0,40 Euro
Betriebsausgaben gesamt = 520,40 Euro
Im Jahr zahlen Sie insgesamt 6.244,80 Euro. Bei einer Steuerbelastung von rund 30%  sparen Sie damit 1.873 Euro an Steuern. Ihre Ehefrau selbst hat keine Abzüge.
Beachten sie: Ist Ihre Ehefrau  privat krankenversichert, verringert sich die Pauschalabgabe auf 17 %.

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