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So schreiben Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis

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Von Astrid Engel,

Das schreibt der Gesetzgeber vor: Die Aussagen im Arbeitszeugnis müssen klar, verständlich und wahrheitsgemäß sein. Und: Sie müssen das Arbeitszeugnis wohlwollend im Hinblick auf den Mitarbeiter ausstellen.

So bauen Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis inhaltlich auf

1. In der Einleitung enthält ein qualifiziertes Arbeitszeugnis alle Angaben zur Person des ausscheidenden Mitarbeiters: akademischer Titel, Name, Vorname, Geburtstag
2. Geben Sie die Dauer der Tätigkeit und die Positionsbezeichnung des Mitarbeiters im Zeugnis an.
3. Beschreiben Sie anschließend

  • den Inhalt und die Entwicklung der Aufgaben des Mitarbeiters:
  • den Arbeitsplatz
  • die Funktion des Mitarbeiters
  • den Aufgaben- und Verantwortungsbereich mit Aufgabenschwerpunkten und Sonderaufgaben
  • die Kompetenzen und Vollmachten
  • Erweiterungen und Veränderungen des Aufgabenbereichs


4. Beurteilen Sie dann die Leistung des Mitarbeiters:

  • Leistungsbereitschaft
  • Arbeitsbefähigung
  • Arbeitsweise
  • Arbeitserfolge bezüglich Qualität, Quantität, Geschwindigkeit (erwähnen Sie außergewöhnlicher Erfolge) zusammenfassende Bewertung

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5. Beurteilen Sie anschließend das Verhalten des Mitarbeiters:

  • Sozialverhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern
  • Verhalten im Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten

Achtung: Halten Sie die Reihenfolge Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Kunden ein. Eine andere Reihenfolge wird von Profis als negativer Geheimcode gedeutet.
6. Beenden Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis mit der Schlussformulierung:

  • Wie wurde das Arbeitsverhältnis beendet: einvernehmlich oder auf eigenen Wunsch?
  • Beendigungstermin

Eine positive Schlussformel enthält den Dank für die Zusammenarbeit, das Bedauern über das Ausscheiden des Mitarbeiters und gute Wünsche für die Zukunft.

Wenn ein qualifiziertes Arbeitszeugnis Lücken hat ...

Wollen Sie allerdings eine negative Aussage machen - etwa weil Sie froh sind, diesen schwierigen Mitarbeiter los zu sein - ist "beredtes Schweigen" ein hervorragendes Stilmittel. Lassen Sie die Schlussformel einfach weg, der kundige Leser wird sich darauf sicher den richtigen Reim machen. Mit diesen Formulierungshilfen liegen Sie richtig:
Sehr gut: Wir danken ihm für die stets sehr gute Zusammenarbeit und bedauern sein Ausscheiden sehr. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Gut: Wir danken ihm für die stets gute Zusammenarbeit, bedauern sein Ausscheiden und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.
Befriedigend: Wir danken ihm für die Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine weitere Tätigkeit alles Gute.
Ausreichend: Wir danken ihm für die Zusammenarbeit.
Mangelhaft: Wir danken ihm für sein Bemühen.

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