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So setzen Sie Ferienschüler optimal ein

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Urheber: contrastwerkstatt | Fotolia

Von Astrid Engel,

Haben sich bei Ihnen schon die ersten Schüler um einen Ferienjob beworben? Die bevorstehenden Sommerferien sind bestens dazu geeignet, endlich einmal eine immer wieder verschobene Putz- und Aufräumaktion zu starten oder die Adress-Datenbank auf Vordermann zu bringen.

Schüler sind als Aushilfen nicht teuer und trotzdem häufig sehr engagiert. Mit Computern kennen sich gerade ältere Schüler bestens aus. Vielleicht können sie ihre Mitarbeiter sogar von einfachen Tätigkeiten entlasten, während ein Teil Ihrer Belegschaft im Urlaub ist.

Das sagt das Gesetz

Aber Vorsicht: Bei Schülern unter 18 Jahren ist das Jugendarbeitsschutzgesetz (JarbSchG) zu beachten. Über dessen Einhaltung wacht das Gewerbeaufsichtsamt. Es kann Verstöße mit Bußgeldern bis zu 15.000 Euro ahnden.

Die Beschäftigung von Kindern unter 13 Jahren ist verboten (Ausnahme: Betriebspraktikum).

Bei älteren Kindern und Jugendlichen ist die Beschäftigung mit Einwilligung eines Personensorgeberechtigten beispielsweise in diesen Grenzen erlaubt:

  • Mindestens 13-jährige schulpflichtige Kinder dürfen 2 Stunden täglich an 5 Tagen pro Woche zwischen 8 und 16 Uhr arbeiten.
  • Ab dem Alter von 15 dürfen Jugendliche auch während der Schulferien (maximal 4 Wochen im Kalenderjahr) für höchstens 8 Stunden täglich zwischen 6 und 20 Uhr in einer 40- Stunden-Woche arbeiten.
  • Nicht Schulpflichtige (je nach Bundesland nach 9 oder 10 Schulbesuchsjahren) dürfen in allen Wochen des Jahres bis zu 35 Stunden arbeiten.

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Was zu regeln ist

Für die Form der Einstellung gilt: Sie behandeln einen Schüler nicht anders als eine erwachsene Aushilfe. Ausnahme: Beiträge für die Arbeitslosenversicherung fallen nie an.

Während der Ferien kommt vor allem eine kurzfristige geringfügige Beschäftigung für bis zu 4 Wochen infrage. Dabei fallen weder für Sie noch den Schüler Sozialabgaben an. Lohnsteuern behalten Sie je nach Höhe des Verdienstes ein; ggf. kann sich der Schüler den Betrag am Ende des Jahres vom Finanzamt zurückholen.

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