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Sozialversicherung freier Mitarbeiter: Schützen Sie sich vor dieser Kostenfalle

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Von Astrid Engel,

Die Beauftragung selbstständiger freier Mitarbeiter ist vorteilhaft für Ihr Unternehmen: Ein freier Mitarbeiter wird nur dann für Sie aktiv wenn Sie auch Arbeit für ihn haben und Sie sparen sich die Lohnnebenkosten.Aber Vorsicht! Arbeitet ein vermeintlich freier Mitarbeiter nur bei Ihnen und bestreitet er aus der Beschäftigung bei Ihnen den Großteil seiner Existenzgrundlage, rutschen Sie schnell in die Falle "Scheinselbstständigkeit" - und dann können immense Nachzahlungen an die Sozialversicherung auf Sie zukommen. Abgrenzung: Freier Mitarbeiter oder doch Arbeitnehmer?Wenn einen freier Mitarbeiter erstmals für Sie tätig wird, ist es nicht immer einfach zu beurteilen, ob dieser tatsächlich selbstständig ist oder vielleicht doch als Arbeitnehmer einzustufen ist. Wenn Ihr freier Mitarbeiter diese 3 Kriterien erfüllt, spricht das für eine selbstständige Tätigkeit:1. Er entscheidet selber, wie, wann und wo er Ihre Aufträge erledigt. 2. Er ist nicht in Ihre betriebliche Arbeitsorganisation eingegliedert.3. Er trägt das unternehmerische Risiko.Wenn sich ein freier Mitarbeiter im Nachhinein als "Scheinselbstständiger" entpupptDass ein Mitarbeiter letztendlich doch Arbeitnehmer ist, wird oft nachträglich festgestellt, oft bei einer Betriebsprüfung oder wenn der Mitarbeiter auf die Idee kommt, vor dem Arbeitsgericht feststellen zu lassen, dass er doch Arbeitnehmer war. Sie müssen dann sämtliche Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile!) zahlen - und das rückwirkend bis zum Beginn der Beschäftigung Ihres Mitarbeiters.

Die Beauftragung selbstständiger freier Mitarbeiter ist vorteilhaft für Ihr Unternehmen: Ein freier Mitarbeiter wird nur dann für Sie aktiv wenn Sie auch Arbeit für ihn haben und Sie sparen sich die Lohnnebenkosten.
Aber Vorsicht! Arbeitet ein vermeintlich freier Mitarbeiter nur bei Ihnen und bestreitet er aus der Beschäftigung bei Ihnen den Großteil seiner Existenzgrundlage, rutschen Sie schnell in die Falle "Scheinselbstständigkeit" - und dann können immense Nachzahlungen an die Sozialversicherung auf Sie zukommen.

Abgrenzung: Freier Mitarbeiter oder doch Arbeitnehmer?

Wenn einen freier Mitarbeiter erstmals für Sie tätig wird, ist es nicht immer einfach zu beurteilen, ob dieser tatsächlich selbstständig ist oder vielleicht doch als Arbeitnehmer einzustufen ist. Wenn Ihr freier Mitarbeiter diese 3 Kriterien erfüllt, spricht das für eine selbstständige Tätigkeit:
1. Er entscheidet selber, wie, wann und wo er Ihre Aufträge erledigt.
2. Er ist nicht in Ihre betriebliche Arbeitsorganisation eingegliedert.
3. Er trägt das unternehmerische Risiko.

Wenn sich ein freier Mitarbeiter im Nachhinein als "Scheinselbstständiger" entpuppt

Dass ein Mitarbeiter letztendlich doch Arbeitnehmer ist, wird oft nachträglich festgestellt, oft bei einer Betriebsprüfung oder wenn der Mitarbeiter auf die Idee kommt, vor dem Arbeitsgericht feststellen zu lassen, dass er doch Arbeitnehmer war. Sie müssen dann sämtliche Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile!) zahlen - und das rückwirkend bis zum Beginn der Beschäftigung Ihres Mitarbeiters.

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Risiko begrenzen durch frühzeitige Überprüfung freier Mitarbeiter

Sicherheit können Sie durch eine frühzeitige Statusanfrage bei der Deutschen Rentenversicherung gewinnen - und das sollten Sie auch tun.
Stellen Sie den Antrag auf Statusfeststellung nämlich innerhalb eines Monats nach Beschäftigungsbeginn, beginnt die Versicherungspflicht (sofern ein Arbeitsverhältnis festgestellt wird) erst mit der Bekanntgabe der Entscheidung. Voraussetzung: Der Mitarbeiter ist hiermit einverstanden und er ist für die Zeit ab Beschäftigungsbeginn anderweitig kranken- und rentenversichert (§ 7a SGB IV).
Praxistipp: Gehen Sie besser auf Nummer sicher. Beantragen Sie die Statusfeststellung im Zweifel sofort, wenn ein freier Mitarbeiter bei Ihnen tätig wird.

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