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Stellen Sie Ihr Kind als Aushilfe ein

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie Ihr Kind als Aushilfe in Ihrem Unternehmen beschäftigen, sparen Sie eine andere Aushilfe ein und das Geld bleibt in der Familie. Außerdem können Sie kräftig Steuern sparen. Sie müssen mit Ihrem Kind nur einen Arbeitsvertrag wie mit einer fremden Aushilfe abschließen.

Wenn Sie Ihr Kind als Aushilfe in Ihrem Unternehmen beschäftigen, sparen Sie eine andere Aushilfe ein und das Geld bleibt in der Familie. Außerdem können Sie kräftig Steuern sparen. Sie müssen mit Ihrem Kind nur einen Arbeitsvertrag wie mit einer fremden Aushilfe abschließen.

Als Steuerspar-Modell bietet sich neben der Beschäftigung als 400-€-Kraft auch eine kurzfristige Beschäftigung an. Das Arbeitsverhältnis muss dann von vornherein auf 2 Monate bzw. 50 Arbeitstage in dem Kalenderjahr begrenzt sein. Wenn Ihr Kind als Aushilfe auch bei anderen Arbeitgebern arbeitet, werden alle kurzfristigen Tätigkeiten  zusammengerechnet. Eine kurzfristige Beschäftigung ist sozialversicherungsfrei.

Außerdem besteht keine betragsmäßige Obergrenze für den Monatslohn. Vom Verdienst müssen Sie ggf. Lohnsteuer einbehalten und abführen.
Hat Ihr Kind noch keine reguläre Arbeitsstelle, sollte es sich eine Lohnsteuerkarte mit der Steuerklasse I ausstellen lassen:

  • Bis etwa 900 € Monatsverdienst fällt dann überhaupt keine Lohnsteuer an.
  • Ist es mehr, gibt Ihr Kind eine Einkommensteuer-Erklärung ab und bekommt bei einem Gesamtverdienst bis zu rund 10.800 € (= Grundfreibetrag, Werbungskosten- und Vorsorgepauschale) die gesamte einbehaltene Lohnsteuer zurück.

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So rechnet es sich, wenn Sie Ihr Kind als Aushilfe beschäftigen

Klaus Menniger hat eine Praxis für Krankengymnastik. Seine 16-jährige Tochter hat in den Sommerferien 3 Wochen (15 Tage à 8 Stunden) als Urlaubsvertretung an der Rezeption gearbeitet. Sie erhält einen Stundenlohn von 10 €, insgesamt in dem Monat 1.200 €.

  • Da die Tochter in dem Jahr keine weiteren Einkünfte hat, erhält sie die Lohnsteuer in voller Höhe zurück.
  • Klaus Menniger kann die 1.200 € als Betriebsausgabe absetzen. Bei einem Steuersatz von 30 % spart er somit 360 €.


Weitere Abgaben, die Sie als Arbeitgeber treffen, sind verschwindend gering (gesetzliche Unfallversicherung, Umlage U1 für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall). Anmelden müssen Sie die kurzfristige Beschäftigung des Kindes bei der Minijob-Zentrale.
Aber Vorsicht! Damit Sie Ihren Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag bei einem über 18-jährigen Schüler oder Studenten nicht verlieren, darf Ihr Kind als Aushilfe nicht mehr als 7.680 € pro Jahr verdienen. Auch für außersteuerliche Zuschüsse wie BAföG gibt es Grenzen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind durch die Tätigkeit bei Ihnen diese Vergünstigungen nicht verliert.

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