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Teilzeit-Job: Flexible Entlastung oder Risiko?

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Von Astrid Engel,

Sie können ein Arbeitsverhältnis zeitmäßig befristen, können es aber auch als dauerhaftes Arbeitsverhältnis abschließen und mengenmäßig begrenzen - mit einem Teilzeit-Job. Dabei können Sie den Teilzeit-Job so gestalten, wie es Ihrem Personalbedarf am besten entspricht.

Sie können ein Arbeitsverhältnis zeitmäßig befristen, können es aber auch als dauerhaftes Arbeitsverhältnis abschließen und mengenmäßig begrenzen – mit einem Teilzeit-Job. Dabei können Sie den Teilzeit-Job so gestalten, wie es Ihrem Personalbedarf am besten entspricht.

Mögliche Modelle für einen Teilzeit-Job

Als klassische Variante: Ihre Teilzeitkraft arbeitet jeden Tag mit einer reduzierten Stundenzahl. Dieses Modell eignet sich am besten für Sie, wenn Sie täglich für eine bestimmte Zeit Unterstützung im Büro benötigen - etwa für den Telefondienst.
Als variable Variante: Die Arbeitszeit wird variabel auf einen oder mehrere Arbeitstage verteilt. So können Sie flexibel auf ein schwankendes Arbeitsaufkommen reagieren - zum Beispiel auf den zu erwartenden Hochbetrieb am Samstag Vormittag. Sie vereinbaren beispielsweise, dass Ihr Teilzeit-Mitarbeiter mittwochs und samstags den ganzen Tag sowie donnerstags den halben Tag bei Ihnen arbeitet.
Als saisonale Variante: Ihr Mitarbeiter arbeitet je nach dem saisonbedingten Arbeitsaufkommen mehr oder weniger, gelegentlich Vollzeit oder auch gar nicht. Dafür erhält er ein immer gleich bleibendes Monatseinkommen. Mit diesem Modell können Sie saisonbedingte Schwankungen sehr flexibel bewältigen. Am besten geben Sie dem Mitarbeiter mindestens einen Monat im Voraus seine Arbeitszeiten bekannt - je frühzeitiger, desto besser für ihn.

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Diese Vor- und Nachteile hat ein Teilzeit-Job

Vorteil: Flexible Entlastung

Besonders vorteilhaft an einem Teilzeit-Job ist, dass Sie schnell und flexibel auf das vorhandene Arbeitsaufkommen reagieren können. Mit den hohen Kosten einer Vollzeitkraft müssen Sie sich nicht belasten. Gerade mit variablen oder saisonalen Teilzeitmodellen können Sie Arbeitsspitzen abfedern und in ruhigen Zeiten ausgleichen. Das entlastet sie bei hohem Arbeitsaufkommen, aber belastet Ihr Budget nicht übermäßig.

Nachteil: Langfristige Bindung

Nachteilig an einem Teilzeit-Job ist, dass Sie sich - wie bei einer Vollzeitstelle - langfristig an einen Mitarbeiter binden. Das bedeutet:

  • Sollten Sie ihn nicht mehr brauchen, müssen sie die ganze Kündigungsprozedur durchlaufen.


  • Der bürokratische Aufwand und die prozentualen Lohnnebenkosten sind nicht geringer als bei einer ganz normalen Vollzeitkraft.


  • Es gibt keine Unterschiede in Bezug auf Sozialversicherungspflicht, Steuerabzug und Arbeitnehmerrechte.


  • Die Arbeitsorganisation kann zudem schwieriger sein, da der Mitarbeiter eben nicht immer verfügbar ist.
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