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Wann der 400-Euro-Job die bessere Minijob-Lösung ist

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Von Astrid Engel,

Neben den geringfügig entlohnten Beschäftigungen (400-Euro-Jobs) zählen kurzfristige Beschäftigungen ebenfalls zu den Minijobs. Dabei fallen überhaupt keine Sozialabgaben an. An die Minijob-Zentrale führen Sie nur 0,1 % vom Lohn als U1 (Umlage für Entgeltfortzahlung) ab. Eine kurzfristige Beschäftigung ist zwar lohnsteuerpflichtig, doch fällt die Lohnsteuerlast geringer aus als die Abgabenlast bei einem 400-Euro-Job.Vor allem die folgenden zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Minijob den günstigen Regelungen für kurzfristige Beschäftigungen unterliegt:

Neben den geringfügig entlohnten Beschäftigungen (400-Euro-Jobs) zählen kurzfristige Beschäftigungen ebenfalls zu den Minijobs. Dabei fallen überhaupt keine Sozialabgaben an. An die Minijob-Zentrale führen Sie nur 0,1 % vom Lohn als U1 (Umlage für Entgeltfortzahlung) ab. Eine kurzfristige Beschäftigung ist zwar lohnsteuerpflichtig, doch fällt die Lohnsteuerlast geringer aus als die Abgabenlast bei einem 400-Euro-Job.
Vor allem die folgenden zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Minijob den günstigen Regelungen für kurzfristige Beschäftigungen unterliegt:

  • Die Aushilfe darf in einem Kalenderjahr nicht länger als 50 Tage bzw. (bei einer 5-Tage-Woche) 2 Monate kurzfristig beschäftigt arbeiten. Jobs bei verschiedenen Arbeitgebern werden zusammengerechnet.
  • Sie müssen die Aushilfe auf Basis eines befristeten, längstens 1 Jahr laufenden Vertrages beschäftigen. Soll sie danach weiter für Sie tätig werden, müssen Sie erst eine Pause von 2 Monaten einlegen.

400-Euro-Job oder kurzfristige Beschäftigung?

Das heißt für Sie: Bevor Sie eine Aushilfe für einen 400-Euro-Job einstellen, prüfen Sie, ob Sie den Job auch als kurzfristige Beschäftigung gestalten können, um von der Sozialversicherungsfreiheit zu profitieren. Darauf verzichten und sich für den 400-Euro-Job  entscheiden müssen und sollten Sie sich dennoch, wenn die Aushilfe

  • die Grenze von 50 Tagen bzw. 2 Monaten kurzfristiger Arbeit im Kalenderjahr überschreiten wird oder
  • die genannte Grenze zwar nicht überschreiten wird, aber unbefristet für Sie tätig werden soll (Sie sich also die Mühe ersparen wollen, für jedes Jahr einen neuen befristeten Vertrag abzuschließen und nach dessen Ende 2 Monate Pause abzuwarten, bevor die Kraft wieder für Sie arbeiten darf).

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Wann ein 400-Euro-Job besser geeignet ist

Angenommen, eine Aushilfe soll für Sie jeden Freitag 8 Stunden im Büro leichte Verwaltungsarbeiten erledigen. Gestalten Sie das Arbeitsverhältnis als 400-Euro-Job, kostet Sie das zwar die pauschalen Abgaben. Dafür müssen Sie sich nicht um die 50-Tage-Grenze kümmern und auch keinen befristeten Vertrag schließen, nach dessen Ablauf Sie zwangsläufig 2 Monate auf die Kraft verzichten müssen.
Bedenken Sie auch, dass ein auf Dauer angelegtes Arbeitsverhältnis eher geeignet ist, die Aushilfe zu guter Arbeit zu motivieren und an Ihr Unternehmen zu binden, sodass Sie nicht ständig jemand Neuen einarbeiten müssen.

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