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Warum Sie auch hoch qualifizierte Mitarbeiter loben sollten

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Von Astrid Engel,

Worauf Sie als Vorgesetzter unbedingt achten sollten, damit die Motivation Ihrer hoch qualifizierten Mitarbeiter nicht erlahmt, ermittelte vor einiger Zeit die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Bad Harzburg. Sie befragte rund 400 Mitarbeiter der Kategorie „Führungsnachwuchs“ (also mit Hochschulstudium). Von diesen …
? wissen 61 Prozent nicht, was von ihnen erwartet wird;
? haben 71 Prozent auch nach einem Jahr nichts dazugelernt;
? fühlen sich nur 65 Prozent wirklich herausgefordert, über ein Drittel hingegen unterschätzt oder „total unwichtig“;
? erhält nicht einmal die Hälfte bei guten Leistungen Lob oder Anerkennung.

Demotivation verhindern Sie, indem Sie Ihre Mitarbeiter loben

Mit zwei einfachen Maßnahmen gelingt es Ihnen garantiert, derartige Unzufriedenheit in Ihrem Team gar nicht erst aufkommen zu lassen:
1. Führen Sie mit Ihren Mitarbeitern regelmäßige Standort- und Fördergespräche (vgl. ab Seite 8 in diesen „KiM-Tipps & Trends"). Damit haben Sie die Leistungen und Entwicklungspotenziale fest im Blick – und können Frustratoren wie „Weiß nicht, was von mir erwartet wird“ oder „Lerne nichts dazu“ von Anfang an vermeiden.
2. Loben, loben, loben Sie! Das erreichen Sie, wenn Sie Ihre Mitarbeiter loben: Mit ehrlicher Anerkennung haben Sie die einmalige Gelegenheit, Erfolg versprechende Verhaltensweisen Ihrer Mitarbeiter zu verstärken und „herbeizureden“. Aber: Nicht jedes Lob ist derart förderlich. Nur wenn Sie die folgenden drei Grundregeln beachten, zeigt Ihr Lob auch wirklich den erhofften Erfolg.

3 goldene Regeln: Vermeiden Sie Peinlichkeiten, wenn Sie Mitarbeiter loben


1. Ihr Lob muss echt und ehrlich sein

Unehrliches Lob wird von Ihren Mitarbeitern schnell entlarvt – und sie reagieren zu Recht verärgert und blockieren. Deshalb gilt: Wenn Ihnen kein ehrliches Lob einfällt, loben Sie besser gar nicht.

2. Loben Sie nicht ständig für Kleinigkeiten

Wenn Sie stets selbstverständliche Kleinigkeiten loben („Oh, Sie haben mit dem Kunden Maier telefoniert. Das haben Sie gut gemacht!“), erweckt das bei Ihren Mitarbeitern den Eindruck, dass Sie ihnen nicht mehr zutrauen. Fassen Sie das Lob für Routinetätigkeiten lieber zusammen: „Sie erledigen den gesamten Telefonverkehr sehr freundlich und zuverlässig. Das ist eine enorme Arbeitserleichterung für mich.“

3. Loben Sie ohne Einschränkungen

Einschränkende Formulierungen, häufig eingeleitet durch „trotz“, „obwohl“, „aber“, „dennoch“, lassen Ihr Lob halbherzig wirken. Lassen Sie deshalb alles Einschränkende weg, wenn Sie Ihre Mitarbeiter loben. Beispiele:
Eingeschränktes Lob:
„Mir gefällt, wie Sie trotz der schwierigen Auszubildenden die Ruhe behalten.“
„Schön, dass Sie die Präsentation doch noch geschafft haben.“
Uneingeschränktes Lob:
„Mit gefällt Ihre Ruhe im Umgang mit den Auszubildenden.“
„Die Präsentation ist fertig. Das freut mich sehr."

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