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Was schreiben Sie ins Arbeitszeugnis Ihrer Aushilfskraft?

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Urheber: Marco2811 | Fotolia

Von Astrid Engel,

Auch, wenn Sie "nur" eine Aushilfe beschäftigen - wenn Sie sich von ihr trennen, müssen Sie ihr ein Zeugnis schreiben. Denn Anspruch auf ein Zeugnis bei Ende des Beschäftigungsverhältnisses hat jeder Arbeitnehmer, also auch eine Aushilfe (§ 630 BGB).

So schreiben Sie ein korrektes Arbeitszeugnis

Ihr Mitarbeiter darf ein einfaches oder ein qualifiziertes Zeugnis von Ihnen verlangen:

  • Das einfache Zeugnis (Arbeitsbescheinigung) muss lediglich über seine Person sowie die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses informieren. Beschreiben Sie die Art der Beschäftigung so genau und vollständig, dass sich ein Dritter ein Bild davon machen kann.
  • In einem qualifizierten Zeugnis beurteilen Sie darüber hinaus die Leistung und das Verhalten des Mitarbeiters, und zwar wahrheitsgemäß und wohlwollend.

Erfüllen Sie diese Anforderungen nicht, kann Ihr Mitarbeiter eine Änderung verlangen und sogar Schadenersatz von Ihnen fordern, falls er wegen eines zu negativen Arbeitszeugnisses erst später eine bzw. überhaupt keine Stelle findet oder zu einem geringeren Gehalt eingestellt wird.

Erteilen Sie das Zeugnis schriftlich auf Ihrem Geschäftsbriefbogen, und unterschreiben Sie es. Halten Sie sich bei einem qualifizierten Zeugnis an die allgemein anerkannte "Zeugnissprache", auch wenn die manchmal holprig klingt.

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Die klassischen Bewertungen umschreiben Sie so

  • sehr gut: "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit", "jederzeit sehr", "stets äußerst", "jederzeit in höchstem Maße", "in jeder Hinsicht sehr"
  • gut: "stets zu unserer vollen Zufriedenheit", "jederzeit", "sehr", "in jeder Hinsicht"
  • befriedigend: "zu unserer vollen Zufriedenheit", "gut" (Verzicht auf Steigerungen)
  • ausreichend: "zu unserer Zufriedenheit", "hat den Anforderungen entsprochen" (Verzicht auf Ergänzungen)
  • mangelhaft: Einschränkungen wie "teilweise", "im Wesentlichen", "im Großen und Ganzen", "gelegentlich", "war bemüht"
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