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Welche Punkte Sie im Arbeitsvertrag mit Praktikanten regeln sollten

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Von Astrid Engel,

Praktikanten als Helfer auf Zeit sind nicht nur etwas für Großunternehmen: Gerade junge Unternehmen in den Anfangsjahren können sich durch die Mitarbeit von Praktikanten personell entlasten – wenn auch nur für kurze Zeit. Sie sind nicht einmal verpflichtet, einen Praktikanten-Vertrag schriftlich zu besiegeln. Um im Streitfall eine Beweisunterlage in der Hand zu halten, sollten Sie jedoch besser einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit Praktikanten schließen.


Was in den Arbeitsvertrag mit Praktikanten gehört


Beginn und Dauer: Ein Praktikum ist immer auf einen bestimmten Zeitraum angelegt. Halten Sie vertraglich fest, wann das Praktikum beginnt und wann es endet.
Probezeit: Die Vereinbarung einer Probezeit ist bei einem Arbeitsvertrag mit Praktikanten nicht vorgeschrieben. Sie können jedoch eine Probezeit von bis zu maximal 3 Monaten vereinbaren. In dieser Zeit können beide Seiten mit sofortiger Wirkung, also ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, ohne Angabe von Gründen kündigen.
Kündigung nach der Probezeit: Nach der Probezeit können Sie Ihren Praktikanten in der Regel nicht mehr entlassen, das Praktikum endet dann am festgelegten Termin. Eine fristlose Kündigung bleibt immer möglich, wenn ein so genannter wichtiger Grund vorliegt – etwa Tätlichkeiten oder Straftaten des Praktikanten. Ihr Praktikant behält ein ordentliches Kündigungsrecht mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder Monatsende.
Tätigkeitsbeschreibung: Bei einem nicht durch eine Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Praktikum erläutern Sie, für welche Tätigkeiten Sie Ihren Praktikanten einsetzen wollen. Bei einem vorgeschriebenen Praktikum verweisen Sie am besten auf den jeweiligen Ausbildungsplan.

Vergütung:
Nennen Sie die Höhe der Vergütung im Arbeitsvertrag mit Praktikanten. Danach richtet sich bei vielen Praktika auch die Einstufung in der Sozialversicherung.
Urlaub: Grundsätzlich haben Praktikanten auch Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Werktagen (5- Tage-Woche) pro Jahr. Anders kann es bei einem vorgeschriebenen Pflichtpraktikum sein, wenn die jeweilige Schul- und Studienordnung den Urlaubsanspruch regelt. Möglicherweise besteht dann gar kein Urlaubsanspruch.

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