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Zahlen Sie für studierende Aushilfen nur 9,75 % Abgaben - statt 30 %

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Von Astrid Engel,

Wenn Sie Studenten als Aushilfen beschäftigen und ihnen nicht mehr als 400 Euro pro Monat zahlen, können Sie Ihren Arbeitgeberanteil an den Lohnkosten erheblich senken. Das funktioniert so: Sie verzichten auf die üblichen Pauschalabgaben in Höhe von 30% und versteuern den Betrag, den studierende Aushilfen bei Ihnen verdienen, per Lohnsteuerkarte.

Wenn Sie Studenten als Aushilfen beschäftigen und ihnen nicht mehr als 400 Euro pro Monat zahlen, können Sie Ihren Arbeitgeberanteil an den Lohnkosten erheblich senken. Das funktioniert so: Sie verzichten auf die üblichen Pauschalabgaben in Höhe von 30% und versteuern den Betrag, den studierende Aushilfen bei Ihnen verdienen, per Lohnsteuerkarte.

Dann kommt für Sie lediglich der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung in Höhe von 9,75 % dazu. Hier gilt nämlich das sogenannte Werkstudentenprivileg, das Studenten von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit. (Rundschreiben der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung, 24.7.2004). Das sind die Voraussetzungen:

Der Student ist an einer deutschen Hochschule ordentlich eingeschrieben.
Er arbeitet ausschließlich während der vorlesungsfreien Zeit (in den Semesterferien) oder im Durchschnitt nicht mehr als 20 Stunden pro Woche.
Die Beschäftigung überschreitet innerhalb von 12 Monaten höchstens in 26 Wochen die 20-Stunden-Grenze. 


 
Eine günstige Regelung, die jedoch nur für studierende Aushilfen gilt

Zum Vergleich: Normalerweise müssen Sie als Arbeitgeber für Aushilfskräfte auf 400-Euro-Basis zusätzlich eine Pauschalabgabe an die Minijob-Zentrale abführen. Diese beträgt im Regelfall 30 % vom vereinbarten Lohn und setzt sich so zusammen:

  • 15 % für die Rentenversicherung,
  • 13 % für die Krankenversicherung,
  • 2 % für die Lohnsteuer.

Hinzu kommt noch eine geringe Umlage für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (so genannte U1, derzeit 0,1 %). Allerdings nur dann, wenn Sie bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigen. Als Arbeitgeber zahlen Sie damit also bis zu 120,40 Euro Abgaben für Ihre reguläre Aushilfe.

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Beispiel reguläre Aushilfen:

Sie zahlen Ihrer Aushilfe 400 Euro Lohn. Den zahlen Sie ihr vollständig aus.

  • An die Minijob-Zentrale führen Sie außerdem ab:
  • 60 Euro Rentenversicherungs-Pauschale (= 15 %)
  • 52 Euro Krankenversicherungs-Pauschale (= 13 %)
  • 8 Euro Lohnsteuer-Pauschale (= 2 % ) und
  • 0,40 Euro für die Umlage U1 (= 0,1 %).
     

Zum Vergleich studierende Aushilfen:

An studierende Aushilfen zahlen Sie ebenfalls 400 Euro Lohn

An die zuständige Krankenkasse führen Sie ab:

39 Euro Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung (= 9,75 %)

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