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Mitarbeiter Ihres Unternehmens, die zwischen 450,01 € und 850 € monatlich verdienen, befinden sich automatisch in der sogenannten Gleitzone. Für diese...

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So nutzen Sie Benzingutscheine als perfektes Extra!

 

Von Günter Stein,

Egal ob Minijobber, Teilzeitkraft oder Midijobber: Sie können als Arbeitgeber pro Monat einen Sachbezug im Wert von 44 Euro abgabenfrei gewähren. Das heißt zum Beispiel: Tatsächlich bekommt Ihre 400-Euro-Kraft gar nicht 400, sondern 444 Euro – aber der Status als 400-Euro-Kraft bleibt unangetastet.

 

Am beliebtesten hier ist der Benzingutschein. Kein Wunder: Wenn Sie sich einmal Ihre eigene Tankrechnung anschauen, wird Ihnen erschreckend bewusst, welch großer Kostenfaktor Benzin bei Ihnen ist. Genauso ist es natürlich bei Ihren Mitarbeitern, wenn diese mit ihrem Privat-Pkw zur Arbeit kommen.
Mit einem Benzingutschein können Sie Ihren Mitarbeitern also eine echte Freude machen und ihnen Anerkennung für geleistete Arbeit aussprechen. Verschenken Sie solche „Sachbezüge“ regelmäßig, ist dies sicherlich auch ein Instrument, um die Mitarbeiter langfristig an zu binden.
Wichtig:
Solche Benzingutscheine bleiben steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn monatlich der Wert von 44 € nicht überschritten wird. Dies ergibt sich aus § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG.

 

Solange der Preis für die auf dem Gutschein angegebene Benzinmenge die 44-€-Grenze nicht übersteigt, bleibt dieser Gutschein steuer- und sozialversicherungsfrei. Bei der Berechnung des Wertes kommt es auf den Zeitpunkt der Ausgabe des Gutscheins an. Spätere Preisänderungen bleiben hier unberücksichtigt. Sie dürfen allerdings, anders als früher, auch den konkreten Wert angeben, und gehen so auf Nummer sicher.

Möglich ist auch, dass der Arbeitnehmer auf seine Kosten tankt und sich gegen Vorlage der Benzingutscheine von Ihnen als Arbeitgeber die Kosten erstatten lässt (Bundesfinanzhof Urteil vom 11.11.2010, VI R 27/09).

Achtung: Sozialversicherungsfrei bleibt der Benzingutschein nur, wenn er zusätzlich zum geschuldeten Lohn/Gehalt gewährt wird. Eine Gehaltsumwandlung ist nicht möglich. Aber das sollte ja kein Hindernis sein.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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