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400-Euro-Kräfte: Arbeitszeitguthaben mit berücksichtigen

 
Arbeitszeitguthaben

Von Arno Schrader,

Bei der Einstellung eines Mitarbeiters müssen Sie vorausschauend beurteilen, ob die Grenze von 4.800 Euro/Jahr eingehalten wird. Dabei müssen Sie auch die voraussichtlichen Arbeitszeitguthaben mit berücksichtigen.

 

Beispiel: Sie stellen Frau Jacobi zum 1.2.2010 mit einem Stundenlohn von 10 € und einem verstetigten Arbeitsentgelt von 380 €/Monat ein. Sie zahlen also pro Jahr 12 x 380 € = 4.560 €. Die wöchentliche Arbeitszeit soll nach Bedarf schwanken. Eventuelle Überstunden schreiben Sie auf einem Gleitzeitkonto gut. Das am Ende eines Zeitjahres voraussichtlich bestehende Arbeitszeitguthaben wird aber auf die maximal zulässige Vergütung von 4.800 €/Jahr angerechnet. Frau Jacobi gilt daher als 400-€-Kraft, wenn ihr Arbeitszeitguthaben am 31.1.2011 voraussichtlich maximal 24 Stunden betragen wird. Denn damit wird die Grenze von 4.800 € (= 12 x 380 € + 24 x 10 €) gerade ausgeschöpft.

 

Tipp: Legen Sie im Arbeitsvertrag fest, welches Arbeitszeitguthaben Ihre 400-€Kraft maximal aufbauen darf und dass sie es innerhalb eines Jahres (das kann auch das Kalenderjahr sein) abbauen muss. So stellen Sie sicher, dass die 4.800-€-Grenze eingehalten wird. Bei größeren Arbeitszeitguthaben sollten Sie zudem darauf achten, dass Ihre 400-€-Kraft sie nicht durch konzentrierte Freistellung von mehr als einen Monat abbaut. Denn nach einem Monat Freistellung endet das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis auch, wenn Sie den regulären Lohn weiterzahlen. Die Abrechnung wird dadurch unnötig kompliziert.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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