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Kurzfristige Beschäftigung: So wird zusammengerechnet

 
Kurzfristige Beschäftigung

Von Arno Schrader,

Wenn Sie einen Mitarbeiter kurzfristig und damit sozialabgabenfrei beschäftigen, müssen Sie besonders darauf achten, dass er durch die Zusammenrechnung mit früheren Beschäftigungen die Grenze von 2 Monaten oder 50 Tagen nicht überschreitet.

 

Dabei gilt:

  • 2 Monate sind maßgebend bei mindestens 5 Arbeitstagen pro Woche, sonst gilt die 50-Tage-Grenze.
  • Bei der Zusammenrechnung von Beschäftigungen mit mindestens 5 Arbeitstagen pro Woche treten 60 Kalendertage an die Stelle des 2-Monats-Zeitraums – es sei denn, es handelt sich jeweils um volle Kalendermonate.
  • Soll der Mitarbeiter bei Ihnen mindestens 5 Tage pro Woche arbeiten, nachdem er in der früheren kurzfristigen Beschäftigung weniger gearbeitet hat, dürfen bei der Zusammenrechnung höchstens 50 Arbeitstage herauskommen. Das gilt auch im umgekehrten Fall (frühere Beschäftigung 5 Tage/Woche, geplante Beschäftigung weniger).

Beachten Sie: Ein Nachtdienst, der sich über 2 Kalendertage erstreckt, gilt als ein Arbeitstag. Kalendertage, an denen der Mitarbeiter mehreren kurzfristigen Beschäftigungen nachgeht (z. B. morgens und nachmittags bei verschiedenen Arbeitgebern), gelten ebenfalls als ein Arbeitstag (Geringfügigkeitsrichtlinien, B.2.2.1.).

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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