So garantieren Sie die Sicherheit betriebsfremder Personen in Ihrem Unternehmen

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Erstellt: 12.01.2018

Externe Handwerker, Lieferanten, Kunden etc. sind Betriebsfremde in Ihrem Unternehmen. Diese „Externen“ bringen Risiken mit sich, sie können sich selbst und andere gefährden, auch Ihre eigenen Mitarbeiter. Ihr Betrieb ist als Gastgeber in der Mitverantwortung, dass jeder dieser Fremden und Gäste sich in Ihrem Unternehmen angemessen verhält und es sicher und unfallfrei wieder verlässt. Wie Sie dies organisieren, lesen Sie auf dieser Themenseite. 

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Als Sicherheitsfachkraft sind Sie für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehört es,...

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Für die Sicherheit all dieser „Externen“ ist Ihr Unternehmen mitverantwortlich

Verpflichtungen im Arbeitsschutz betreffen nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch die sogenannten Betriebsfremden. Doch was genau ist ein Betriebsfremder? Der Unternehmer ist nicht nur als Arbeitgeber für die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter verantwortlich, sondern steht auch in einer Mitverantwortung für die Sicherheit aller weiteren Personen, die sich auf dem eigenen Gelände oder in den Unternehmensgebäuden aufhalten. Diese Betriebsfremden bilden keine einheitliche Personengruppe. Je nach Unternehmenstyp und Branche können ganz unterschiedliche Gäste und Besucher darunter fallen, z. B.:

Auch alle Mitarbeiter, die nicht dauerhaft angestellt und nur zeitweise bei Ihnen beschäftigt sind, sind – zumindest in der Anfangsphase – aus Arbeitsschutz-Sicht ebenfalls Betriebsfremde. Es sind zunächst Neulinge, auch wenn sie wie eigene Mitarbeiter behandelt werden müssen. Das gilt z. B. für Zeitarbeiter und Leiharbeitnehmer, aber auch für alle Aushilfen, Ferienjobber, Saisonarbeitskräfte, Praktikanten, Werkstudenten usw. In einem weiteren Sinne gelten die Überlegungen zur Sicherheit von Betriebsfremden daher für alle Personen, die Ihren Betrieb betreten, aber nicht zur Stammbelegschaft gehören.

Ihr Arbeitgeber und Ihre Führungskräfte sollten wissen (s. Kasten), dass sie für die Sicherheit und Gesundheitsschutz aller betriebsfremden Personen zumindest mitverantwortlich sind.

Der Arbeitgeber muss sich je nach Art der Tätigkeit vergewissern, dass die Beschäftigten anderer Arbeitgeber, die in seinem Betrieb tätig werden, hinsichtlich der Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit während ihrer Tätigkeit in seinem Betrieb angemessene Anweisungen erhalten haben. (§ 8 (2)) ArbSchG

Fazit: Ob Handwerker oder Putzkolonne, Bautrupp oder Leiharbeiter, als Fachkraft für Arbeitssicherheit müssen Sie die Sicherheit und die Gesundheit auch aller nicht eigenen Mitarbeiter im Blick haben.

Darum bedürfen Betriebsfremde im Arbeitsschutz besonderer Aufmerksamkeit

Für das Wort „fremd“ lassen sich einige Dutzend Synonyme mit unterschiedlichen Bedeutungsnuancen finden: unbekannt, auswärtig, anders, fremdartig, extern, ortsfremd, nicht vertraut und andere mehr. Damit wird bereits deutlich, warum betriebsfremde Personen stets ein Unsicherheitsfaktor sind:

  • Betriebsfremde sind mit den innerbetrieblichen Prozessen, Arbeitsabläufen und Organisationsstrukturen nicht vertraut. Die Umgebung und die Umgebungsbedingungen in Ihrem Betrieb sind ihnen zunächst fremd.
  • Selbst wenn sie vom eigenen Unternehmen grundsätzlich zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz angemessen unterwiesen wurden, kann dies nicht ausreichend sein. Denn damit kennen sie noch nicht Ihre betriebsspezifischen Regelungen, Vereinbarungen und Gewohnheiten, etwa zu Laufwegen oder Raucherzonen.
  • Damit reagieren sie aus Unsicherheit auch bei einem Unfall oder anderen Notfall eher langsamer, sie kennen die Fluchtund Rettungswege nicht.
  • Wer in einem fremden Unternehmen arbeitet, trägt ein wesentlich höheres Risiko, bei seiner Arbeit einen Unfall zu erleiden. Aus der umgekehrten Sicht heißt das: Das Unfallrisiko von Beschäftigten anderer Arbeitgeber, die in Ihrem Unternehmen tätig werden, liegt über dem Durchschnitt.

Kein gegenseitiges Gefährden!

Dazu kommt ein erhöhtes Risiko für Ihre eigenen Mitarbeiter, wenn durch Fremde betriebliche Abläufe gestört werden. Eine wesentliche Aufgabe für Sie als Fachkraft für Arbeitssicherheit besteht darin, alles Mögliche und Zumutbare zu veranlassen, damit die eigenen und die fremden Mitarbeiter sich nicht gegenseitig gefährden. A und O ist daher das saubere und eindeutige Klären, Regeln und Koordinieren von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Pflichten.

Dieses Abstimmen wird noch wichtiger, wenn mehrere Fremdfirmen am selben Einsatzort zusammenarbeiten. Hier ist das Bestimmen eines Koordinators vorgeschrieben, insbesondere in der Baubranche wird der sogenannte Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) bestimmt.

Und was ist mit unerwünschten Gästen?

Ebenfalls Betriebsfremde im weitesten Sinne sind unerwünschte Besucher wie spielende Kinder, abenteuerlustige Jugendliche oder gar Kriminelle, die sich auf Ihr Betriebsgelände schleichen. Hier ist sicherlich nicht jede Situation vorauszusehen und Ihr Betrieb auch nicht vollumfänglich haftbar zu machen für alles, was Personen zustößt, die sich unrechtmäßig auf Ihrem Gelände oder in Ihren Gebäuden aufhalten. Auch dürfte der Fall, dass ein Einbrecher sich auf Ihrem Betriebsgelände verletzt und Sie dafür haftbar macht, eher die Ausnahme bleiben. Andererseits sind Sie auch bei unerwünschten Besuchern in einer Mitverantwortung, insbesondere für vorhersehbare Situationen wie spielende Kinder. Kommt es zu einem Unfall und z. B. ein Kind zu Schaden, wird Ihr Betrieb Fragen beantworten müssen wie:

  • War durch Hinweise, Verbotsschilder usw. klar erkennbar, dass es sich beim Ort des Unfalls um ein privates Gelände handelt, und war das Gelände ausreichend gesichert, z. B. durch Zäune und andere Absperrungen (Verkehrssicherungspflicht)?
  • Sind insbesondere die Übergänge und Grenzen zum öffentlichen Raum wie zu Bürgersteigen, Fußgängerzonen, Gehwegen usw. jederzeit klar erkennbar?
  • Gab es bereits zuvor Vorfälle, bei denen Kinder unberechtigt Ihr Betriebsgelände betreten und Sie daraufhin Ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüft haben?
  • Ist der Zugang zu sicherheitsrelevanten Einrichtungen und Anlagen besonders abgesichert, z. B. zu Flüssiggasflaschen, Materialaufzügen o. Ä.?
  • Sind Gräben, Löcher, Baugruben etc. gekennzeichnet, beleuchtet und abgeschrankt?
  • Werden bei Fahrzeugen wie Gabelstaplern, Baggern, Traktoren etc., die auf Ihrem Gelände frei zugänglich abgestellt sind, stets die Zündschlüssel abgezogen, wenn das Fahrzeug eine Zeitlang, etwa über Nacht, nicht benutzt wird?

Antworten auf die 5 häufigsten Fragen zum Arbeitsschutz für Betriebsfremde und Leiharbeiter

Rechtlich macht es einen Unterschied, ob Mitarbeiter einer Fremdfirma in Ihrer Arbeitsstätte tätig werden oder ob Ihr Betrieb Leiharbeiter beschäftigt. Mit einer Fremdfirma schließen Sie einen Werkvertrag oder Dienstleistungsvertrag, etwa über Handwerks- oder Reparaturarbeiten. Die Fremdfirma arbeitet dann in der Regel weitgehend selbstständig in Ihrer Arbeitsstätte oder auf Ihrem Betriebsgelände, prüft eine Maschine, reinigt einen Raum, renoviert ein Gebäude o. Ä.

Grundlage der Beschäftigung von Leiharbeitnehmern ist der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag, den Sie mit der Leih- oder Zeitarbeitsfirma schließen. Die Details zum Arbeitsschutz für Leiharbeiter lesen Sie in dieser Ausgabe im Beitrag „Leiharbeit“ (L 29).

1. Wer übernimmt die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung?

Für die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung von Fremdfirmenmitarbeitern sind die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt der Fremdfirma zuständig.

Wichtig

Bei einer Fremdfirma auf Ihrem Gelände ist der Arbeitgeber der Fremdfirma für die Einhaltung der Arbeitszeitbestimmungen seiner Mitarbeiter verantwortlich.

2. Wer macht die Gefährdungsbeurteilung?

In der Fremdfirma ist – wie in jedem anderen Unternehmen auch – der Arbeitgeber für die Gefährdungsbeurteilung der Tätigkeiten seiner Mitarbeiter zuständig. Als auftraggebende Firma müssen Sie die Sicherheitsverantwortlichen der beauftragten Fremdfirma dabei unterstützen und alle relevanten Informationen zu Gefährdungen in und durch den Betrieb mitteilen.

Der Fremdfirmen-Arbeitgeber kann sich keinesfalls seiner Führungs- und Fürsorgeverantwortung entziehen mit der Begründung, dass diese durch den Werkvertrag auf den Auftraggeber übergingen. Er bleibt stets in der Verantwortung, egal, in welchem Unternehmen seine Mitarbeiter tätig sind.

Wichtig

Auch wenn eine Fremdfirma weitgehend autonom ihren Auftrag abarbeitet und auf den ersten Blick sicherheitstechnisch ordentlich betreut wird, bleibt dem auftraggebenden Unternehmer stets eine Mitverantwortung. Zwar haben Sie den Fremdmitarbeitern gegenüber – im Gegensatz zu Leiharbeitern – in aller Regel keine Weisungsbefugnis. Aber: Wenn Sie feststellen, dass Mitarbeiter einer Fremdfirma massiv gegen Arbeitsschutzvorschriften verstoßen, z. B. eine Baugrube nicht absichern oder bei Ihnen abgeholte Waren nicht ausreichend auf der Ladefläche sichern oder vorgeschriebene Persönliche Schutzausrüstung nicht verwenden, dürfen Sie das nicht mit der Aussage „Sind halt selbst schuld, wenn was passiert!“ ignorieren. Im Gegenteil: Sie müssen das unverzügliche Einstellen der Arbeiten anordnen und sollten schnellstens eine Führungskraft der Fremdfirma von den Versäumnissen in Kenntnis setzen.  

Das Gleiche gilt, wenn Gefahren drohen, die nicht von den Mitarbeitern der Fremdfirma selbst ausgehen. Selbstverständlich müssen Sie bei allen Alarmierungen oder gar Räumungen in Gefahrensituationen auch die Mitarbeiter von Fremdfirmen einbeziehen. Versäumen Sie diese Pflichten und kommen Fremdfirmen-Mitarbeiter zu Schaden, drohen Ihnen unangenehme Rechtsfolgen, ähnlich, als wenn Sie die Fürsorge für die eigenen Mitarbeiter vernachlässigen (Buß- gelder, Regressforderungen usw.). 

3. Wer muss unterweisen?

Für das Unterweisen von Fremdfirmen-Mitarbeitern ist zunächst deren eigener Arbeitgeber zuständig. Schwierig kann dies werden, wenn bei einem Arbeitseinsatz bestimmte Gefährdungen nicht im Voraus bekannt sind, sondern erst auf dem Gelände oder in den Gebäuden des auftraggebenden Betriebs erkannt werden. Hier sollten Sie sich mit dem Arbeitsschutzverantwortlichen der Fremdfirma absprechen, um ggf. Nachschulungen zu organisieren.

In jedem Fall jedoch sollten Sie sich als Auftraggeber vergewissern, dass die auftragnehmende und in Ihrem Betrieb tätige Fremdfirma ihre eigenen Mitarbeiter zu den zu erwartenden Gefährdungen und Schutzmaßnahmen angemessen unterwiesen hat.

4. Wer stellt die PSA?

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) stellt laut Arbeitsschutzrecht grundsätzlich der Arbeitgeber, es gibt keine Ausnahmen. Fakt ist, dass eine geeignete Persönliche Schutzausrüstung nach dem Befund der Gefährdungsbeurteilung von jedem betroffenen Mitarbeiter zu tragen ist, egal ob Leiharbeiter oder Fremdfirmen-Angehöriger. Da der Aufraggeber bzw. das Entleihunternehmen meist am besten die Gefahren und Risiken in seinem Unternehmen kennt, sollte er die Auswahl vornehmen, zumindest aber prüfen. Es empfiehlt sich, bei Unklarheiten vertraglich zu regeln, wer die Persönliche Schutzausrüstung stellt.

5. Wer muss einen Unfall melden?

Wenn der Mitarbeiter einer Fremdfirma in Ihrem Unternehmen einen Arbeitsunfall erleidet, muss dessen Arbeitgeber, also in der Regel der Betriebsleiter der Fremdfirma, diesen Unfall seiner eigenen Berufsgenossenschaft melden.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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Unverzichtbar: Ihre Hausordnung für Betriebsfremde

Optimalerweise achten Sie bei der Auswahl einer Fremdfirma darauf, dass diese ein hohes Niveau des betrieblichen Arbeitsund Umweltschutzes belegen kann. Das können Managementsysteme für Arbeitsschutz und Umweltschutz sein, wie OHSAS, OHRIS, SCC, ISO 14001, EMAS usw., oder auch Gütesiegel von Berufsgenossenschaften wie „Sicher mit System“ (SmS) oder AMS Bau. Gerade kleinere Auftragnehmer, Handwerksfirmen und Dienstleister können solche Zertifikate nicht immer nachweisen. Spätestens jetzt gilt es, die Fremdfirma auf andere Weise zum gewünschten hohen Sicherheitsniveau zu verpflichten.

Dies erfolgt typischerweise durch eine Art Hausordnung für Betriebsfremde. Die Bezeichnung ist nicht festgelegt, Sie können ein solches Dokument auch anders benennen, z. B.:

  • „Hausordnung für Betriebsfremde“
  • „Arbeitsschutzerklärung für Fremdfirmen“ 
  • „Sicherheitsvorschriften für Fremdfirmen“ 
  • „Verhaltensregeln für Partnerfirmen“
Wichtig

Sie legen als Auftraggeber, Betreiber und/oder Hausherr fest, wie sich die Mitarbeiter der betriebsfremden Organisation, des Auftragnehmers; hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Ihrem Gelände und in Ihren Gebäuden und Arbeitsstätten zu verhalten haben.

Diese in Ihren Betriebsordnungen für Fremdfirmen festgelegten betriebsspezifischen Regelungen sollten den ArbeitschutzVerantwortlichen der Fremdfirma als Basis für Sicherheitsunterweisungen der bei Ihnen eingesetzten Mitarbeiter dienen.

 

Wenn eine Betriebsordnung nicht ausreicht

Achtung: Oft genügt es nicht, einem betriebsfremden Besucher ein Papier in die Hand zu drücken und davon auszugehen, dass nun sämtliche Sicherheitsregeln befolgt werden. Bei Fremdfirmen können Sie vorab vieles mit den Sicherheitsverantwortlichen des Auftragnehmers abstimmen. Bei Besuchern oder gar Besuchergruppen, die aus Privatpersonen bestehen, müssen Sie mit Menschen rechnen, die von Persönlicher Schutzausrüstung oder Sicherheitsregeln noch nie etwas gehört haben. Hier werden dann mündliche Einweisungen notwendig, bevor Sie – etwa bei einer Betriebsführung – über das Gelände spazieren.

Warum Betriebsfremde auch ein Unterweisungsthema für die eigenen Mitarbeiter sind

Betriebsfremde können als Störfaktoren wirken, Unruhe erzeugen, innerbetriebliche Abläufe durcheinanderbringen. Das kann zu Risiken auch entfernt vom Einsatzort einer Fremdfirma führen.

Beispiel: Im Bürotrakt wird renoviert, in einem Flur sind die Maler tätig. Die Verwaltungsmitarbeiter können nun nicht mehr auf dem direkten Weg in die Kantine, wollen bei Regen aber auch nicht durch den Innenhof und nehmen lieber die Abkürzung durch Produktion, Labor oder Werkstatt. Schon haben Sie eine Situation, die zu neuen Risiken führt.

Daher sollten Sie als Fachkraft für Arbeitssicherheit

  • Störungen durch Betriebsfremde wie Renovierungs-, Reparatur- oder Wartungsarbeiten zuvor den eigenen Mitarbeitern ankündigen,
  • gemeinsam mit Vorgesetzten, Sicherheitsbeauftragten, ggf. auch dem Betriebsrat nach Lösungen suchen, wie die innerbetrieblichen Prozesse möglichst wenig gestört werden und auch über „Umwege“ sicher weiterlaufen können,
  • klare Regelungen für Ihre Mitarbeiter erlassen, z. B. Durchgangs- oder Zutrittsbeschränkungen, wenn dies zum Schutz vor vorübergehenden Risiken und Gefahren notwendig ist. 

Auch Angehörige von Mitarbeitern sind Betriebsfremde

Es gibt viele Gründe für Privatbesuche am Arbeitsplatz. Der Azubi will seiner Freundin stolz das Gesellenstück zeigen, an dem er arbeitet. Die Kinder wollen sehen, wo Papa oder Mama arbeitet. Die Schwiegereltern helfen bei Bedarf im Kleinbetrieb der Tochter mit. Solche Fälle sind nicht per se im Arbeitsschutzrecht verboten. Nutzen Sie diese 2 Regeln, um Unfällen und Haftungsfolgen vorzubeugen:

  1. Legen Sie Besucherregeln auch für Angehörige fest.
  2. Sichern Sie den Arbeitsschutz auch für mithelfende Familienangehörige.
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