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Karriere-Knick

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Dass es im Job nicht mehr vorwärts geht, ein Projekt scheitert oder die Mitarbeiter lustlos arbeiten, kann möglicherweise an einem selbst liegen. Was tun?

Hier eine Reihe von klassischen Karriere-Fallen und Tipps, wie Sie diese umgehen können. Die richtige Einstellung Machen Sie sich bewusst, dass Scheitern kein Drama ist: „Fehler und Scheitern sind notwendige Voraussetzungen für Lernen – individuell wie auch im Unternehmen. Erfolg schließt Scheitern nicht aus, sondern ein“, betont Torsten Groth vom Lehrstuhl für Führung und Organisation an der Universität Witten-Herdecke und weist in diesem Zusammenhang auf eine deutsche Unart hin: „In Deutschland wird auf das Hinfallen geschaut, in den USA auf das Aufstehen.“

Stärken Sie Ihre soziale Kompetenz

Dass Führungskräfte scheitern, liegt zu 90 % an ihrem Sozialverhalten, nicht an fachlichen Defiziten, schätzen Personal-Experten. Daher sollte jeder, der seine Karriere nicht unnötig gefährden möchte, seine soziale Kompetenz auf den Prüfstand stellen:

Karriere-Falle 1: Selbstüberschätzung

Sich selbst vom Erfolg verwöhnt unwiderstehlich zu fühlen und nicht mehr zu sehen, was um einen herum passiert. Prüfen Sie kritisch, ob Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern im Besser-Gefühl schwelgen. Lassen Sie das nicht zu, und versuchen Sie wieder Bodenhaftung zu erlangen, indem Sie sich ehrlich für die Belange Ihres Teams interessieren und im Gespräch gut zuhören.

Karriere-Falle 2: Übertriebenes Einzelkämpfertum

Wenn Sie sich nur verbissen auf Ihren Job und die Sicherung Ihrer Position versteifen, haben Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern bald schlechte Karten. Denn diese werden anfangen, Sie zu sabotieren. Geben Sie Informationen an Ihre Mitarbeiter weiter, lernen Sie zu delegieren und zeigen Sie sich auch mal von der menschlichen Seite.

Karriere-Falle 3: Mangelnde Kommunikation

Viele Manager begehen aus Zeitgründen oder weil manche Mitarbeiter ihnen sympathischer sind als andere, den Fauxpas, nur einen kleinen Kreis von Mitarbeitern auf dem Laufenden zu halten. Beherzigen Sie die Devise: gleiche  Infos für alle. Bemängeln Sie Fehler, geben Sie konkrete Anweisungen, wie diese in Zukunft vermieden werden können, und suchen Sie das persönliche Gespräch, statt unpersönliche E-Mails als Standard-Kommunikationsmittel einzusetzen.

Karriere-Falle 4: Geringe Konfliktfähigkeit

Disharmonie muss sein, wenn etwas Neues entstehen soll. Menschen fühlen sich zwar unter Gleichen am wohlsten, doch eine gute Führung muss Andersartigkeit zulassen, muss vermitteln können, damit alle miteinander produktiv sind. Lernen Sie, mit Kritik umzugehen, indem Sie sich selbst z. B. einmal pro Jahr auf eine Feedbackrunde mit Ihren Mitarbeitern einlassen.

Seien Sie autentisch

Wenn es um Chef-Tugenden geht, sind nach einer Erhebung der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft diese Eigenschaften entscheidend, wenn eine Führungskraft Mitarbeiter motivieren will.

  1. 94,6 %: Wahrhaftigkeit/Authentizität
  2. 87,2 %: Souveräner Umgang mit Konflikten
  3. 85,2 %: Begeisterungsfähigkeit
  4. 72,6 %: Belastbarkeit
  5. 72,6 %: Durchsetzungsfähigkeit
  6. 59,3 %: Fachkompetenz
  7. 54,4 %: Gute Umgangsformen
  8. 51,2 %: Rhetorische Komp./Präsentationsstärke
  9. 49,7 %: Kreativität
  10. 30,8 %: Humor
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