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Wie lautet die korrekte Signatur mit Disclaimer in E-Mails?

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Von Astrid Engel,

In unserer Unternehmensgruppe kommt nach etlichen Jahren der sorglosen Akzeptanz die Frage auf, wie die rechtlich korrekte Schreibweise des Schlusssatzes in einer E-Mail nach der Signatur lautet. Trotz langer Recherche im Internet konnte ich keine nützlichen Informationen finden. Können Sie mir weiterhelfen? Die DIN 5008 äußert sich nicht dazu.

In unserer Unternehmensgruppe kommt nach etlichen Jahren der sorglosen Akzeptanz die Frage auf, wie die rechtlich korrekte Schreibweise des Schlusssatzes in einer E-Mail nach der Signatur lautet. Trotz langer Recherche im Internet konnte ich keine nützlichen Informationen finden. Können Sie mir weiterhelfen? Die DIN 5008 äußert sich nicht dazu.
Bis jetzt verschicken wir diesen Textanhang in unserer E-Mail-Korrespondenz: "Bei irrtümlichem Erhalt dieser E-Mail bitten wir Sie, direkt den Absender zu informieren und die Nachricht zu vernichten. Unerlaubtes Kopieren oder Weiterleiten ist nicht gestattet." Besonders der letzte Satz wird nun durch unsere Rechts- und Werbeabteilung infrage gestellt. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe, ich bin schon gespannt auf Ihre Antwort.

Der Disclaimer in E-Mails ist rechtlich bedeutungslos


Antwort: Disclaimer in E-Mails haben keine rechtliche Bewandtnis in der deutschen Korrespondenz und sind völlig überflüssig. Sie bewirken nicht mehr rechtlichen Schutz, als die Nachricht ohnehin schon hätte.

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Die DIN 5008 sagt nichts zu Disclaimern in E-Mails, sondern äußerst sich nur zur korrekten Gestaltung von Briefen und E-Mails. Hier geht es aber um die Formulierung. Nur, wie gesagt, der Disclaimer in E-Mails hat rechtlich ohnehin keine Bedeutung.
Es kann sogar sein, dass die Verwendung eines Disclaimers sich negativ auf das Image Ihres Unternehmens auswirkt. Der eine oder andere Empfänger könnte auf den Gedanken kommen, dass der E-Mail-Absender nicht sorgfältig arbeitet. Schließlich rechnet man ja damit, dass E-Mails falsch adressiert werden und damit Unberechtigte erreichen.

Aber: Nach dem Motto "Andere Länder, andere Sitten" können solche Disclaimer in E-Mails anderswo durchaus sinnvoll sein. Denken Sie nur an das Land der unbegrenzten (Klage-)Möglichkeiten, die USA. Dort haften Unternehmen unter Umständen auch für Belanglosigkeiten. Dann setzen Sie Ihre Rechtsabteilung am besten noch einmal darauf an.

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