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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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Wie Sie in Ihrer Rechnung die zu hohe Umsatzsteuer berichtigen

 

Von Astrid Engel,

Das kann schon mal vorkommen: Sie haben in einer Ausgangsrechnung die Umsatzsteuer falsch ausgewiesen, zum Beispiel mit 19 statt mit 7 Prozent. Dieser Fehler lässt sich nachträglich leicht berichtigen, und zwar so:

Das kann schon mal vorkommen: Sie haben in einer Ausgangsrechnung die Umsatzsteuer falsch ausgewiesen, zum Beispiel mit 19 statt mit 7 Prozent. Dieser Fehler lässt sich nachträglich leicht berichtigen, und zwar so:

Sie senden Ihrem Kunden ein ergänzendes Schreiben mit der entsprechenden Korrektur. Wichtig ist, dass Sie sich auf das Datum und die fortlaufende Nummer der ursprünglichen Rechnung beziehen. Wenn Sie die Umsatzsteuer zu hoch ausgewiesen haben, hängt Ihre Korrektur davon ab, ob Sie einen Netto- oder Brutto- Betrag vereinbart hatten.


Umsatzsteuer berichtigen, wenn ein Netto-Betrag vereinbart war

Beispiel: Sie haben eine Leistung mit 19 % Umsatzsteuer abgerechnet, die dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegt. Ihre Rechnung sah wie folgt aus:

  • Überlassung von Nutzungsrechten im Juli 2008: 1.000 Euro
    zuzüglich 19 % Umsatzsteuer: 190 Euro
    Rechnungsbetrag: 1.190 Euro

Bei einer Korrektur berichtigen Sie die Umsatzsteuer und zahlen die Differenz zurück, sodass Ihre korrigierte Rechnung wie folgt aussieht:

  • Überlassung von Nutzungsrechten im Juli 2008: 1.000 Euro
    zuzüglich 7 % Umsatzsteuer: 70 Euro
    Rechnungsbetrag: 1.070 Euro

Die Differenz von 120 Euro erstatten Sie Ihrem Kunden bzw. schreiben Sie ihm gut.


Umsatzsteuer berichtigen, wenn ein Brutto-Betrag vereinbart war

Haben Sie aber einen Brutto-Betrag vereinbart, reduziert sich Ihre Umsatzsteuer und Ihr Netto-Entgelt erhöht sich. Im Zweifel entscheiden Sie sich für die Brutto-Lösung, die für Sie vorteilhafter ist.

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Beispiel: Sie haben eine Leistung mit 19 % Umsatzsteuer abgerechnet, die dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegt. Sie haben mit Ihrem Kunden den Brutto-Betrag von 1.190 Euro vereinbart. Ihre Rechnung sah wie folgt aus:

  • Überlassung von Nutzungsrechten im Juli 2008: 1.000 Euro
    zuzüglich 19 % Umsatzsteuer: 190 Euro
    Rechnungsbetrag: 1.190 Euro


Sie berichtigen Ihre Rechnung wie folgt:

  • Überlassung von Nutzungsrechten im Juli 2008: 1.112,15 Euro
    zuzüglich 7 % Umsatzsteuer: 77,85 Euro
    Rechnungsbetrag: 1.190,00 Euro


Praxis-Tipp: Sobald Sie Ihre fehlerhafte Rechnung berichtigt und an den Rechnungsempfänger übersandt haben, schulden Sie den Mehrbetrag nicht mehr. Haben Sie die zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer bereits an das Finanzamt gezahlt, nehmen Sie die Korrektur in der nächsten Umsatzsteuer-Voranmeldung vor. Es ist nicht Ihre Aufgabe, zu kontrollieren und sicherzustellen, dass der Rechnungsempfänger die zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend gemacht oder ans Finanzamt zurückgezahlt hat.

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